Wer steht zur Wahl?

AUF

AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland

1.2.2011
Die "Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland" proklamiert eine Politik in Verantwortung vor Gott und leitet daraus konkrete Forderungen ab.

Logo von AUF
Gründungsjahr Landesverband
2008*

Mitgliederzahl in Baden-Württemberg
150*

Landesvorsitz
Kuno Gerst*

                                           Wahlergebnis 2006
                                           stand nicht zur Wahl

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autoren: Martin Florack und Dr. Timo Grunden, Universität Duisburg-Essen

Die Gründung der "Partei für Arbeit, Umwelt und Familien - Christen für Deutschland" (AUF) am 26. Januar 2008 erfolgte als Reaktion auf das Scheitern einer seit 2007 verfolgten stärkeren Zusammenarbeit der Partei Bibeltreuer Christen (PBC), der Zentrumspartei und der ödp im Rahmen der Initiative "Aufbruch 2009".

Zur Info

Steht zur Wahl...

...in allen 70 Wahlkreisen. Mehr Informationen auf den »Seiten der Landeswahlleiterin«.

Die Partei betont die christlich-jüdische Ethik, ein christliches Menschenbild und das Grundgesetz von 1949 als zentrales Wertefundament. In ihrem Grundsatzprogramm (Stand 26.01.2008) macht sie "eine aktive Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse nach ethischen Maßstäben und der Verantwortung vor Gott und den Menschen" zum Ziel ihrer Politik.

In der Arbeits- und Sozialpolitik betont die AUF mit Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft, Dezentralität und unternehmerischer Kreativität die Grundwerte der sozialen Marktwirtschaft. Die umweltpolitischen Grundsätze orientieren sich am christlich begründeten Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Familie und Ehe werden als gesellschaftliche Institutionen von herausragender Bedeutung in den Mittelpunkt der Gesellschaftspolitik gerückt. Als zahlreiche Politikbereiche berührendes programmatisches Leitmotiv fungiert das Subsidiaritätsprinzip.

Ausgehend von diesen christlich begründeten Normen proklamiert die AUF eine Politik in Verantwortung vor Gott und leitet daraus konkrete politische Forderungen wie ein Kombilohnmodell und ein Erziehungsgehalt ab. Programmatisch ergibt sich daraus ein sozial- und wirtschaftspolitisches Profil mit betont christlicher Prägung.

Mit Blick auf das Großprojekt "Stuttgart 21" befürwortet AUF einen landesweiten Volksentscheid über das Thema. In der Bildungspolitik steht die Partei für eine Reduzierung der Klassengröße auf 20 Schüler. Außerdem fordert AUF Baden-Württemberg die Einführung eines Mindestlohns.