Wer steht zur Wahl?

Volksabstimmung

Ab jetzt... Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung

1.2.2011
Die Partei "Ab jetzt... Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung" fordert Volksabstimmungen bei allen wichtigen Sachfragen und Gesetzen.

Logo "Volksabstimmung"
Gründungsjahr Landesverband
1998*

Mitgliederzahl in Baden-Württemberg
150*

Landesvorsitz
Artur Dreischer*

                                           Wahlergebnis 2006
                                           stand nicht zur Wahl

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Marcel Solar, Universität Bonn

Die Partei "Ab jetzt...Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung" (Volksabstimmung) wurde 1997 gegründet und ist seitdem bei Bundestags- und Europawahlen sowie verschiedenen Landtagswahlen angetreten.

Zur Info

Steht zur Wahl...

...in allen 70 Wahlkreisen. Mehr Informationen auf den »Seiten der Landeswahlleiterin«.

Thematisch gilt für die Partei: Der Name ist Programm. Die Kernforderung der Partei ist die Durchführung von Volksabstimmungen zu allen wichtigen Sachfragen und Gesetzen. Dies gilt für alle politischen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen) wie auch für alle Themenbereiche. So sollen die Bürger per Volksabstimmung z.B. über Auslandseinsätze der Bundeswehr oder die Rente mit 67 entscheiden dürfen. Diese Forderung ist die Konsequenz aus der wiederholt vorgebrachten Kritik, dass der Kurs der Politik in der Bundesrepublik nicht vom Volk, sondern "grundgesetzwidrig vom Großkapital und den Banken" (Grundsatzprogramm, Stand 26.04.2008) bestimmt werde.

Der zweite thematische Schwerpunkt ist die Forderung nach einer Begrenzung von Zuwanderung in die Bundesrepublik. Da Deutschland zum einen kein Einwanderungsland sei und zudem als Folge die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme vor dem Zusammenbruch stünde, fordert Volksabstimmung den Stopp weiterer "Zuwanderung ins Soziale Netz". Zudem setzt sich die Partei für eine konsequente Abschiebung straffällig gewordener Ausländer und eine Verschärfung des Asylrechts ein. Insgesamt wird dieser Themenbereich zwar nicht so prominent nach vorne gestellt wie in den ersten Jahren nach der Parteigründung. Dennoch nimmt er einen großen Stellenwert im Grundsatzprogramm der Partei ein.

Weitere Themen, derer sich die Partei annimmt, sind eine grundlegende Reform der Wirtschafts- und Finanzpolitik, durch die vor allem Unternehmen und Banken zu einem erheblich größeren Umfang zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen sollen. Darüber hinaus wird eine finanzielle Besserstellung von Familien mit Blick auf die Rentenversorgung, die Steuerbelastung und die Ausbildung gefordert.

Entsprechend ihrer Kernforderung plädiert der Landesverband Baden-Württemberg für Volksabstimmungen zu Großprojekten wie "Stuttgart 21", zu Fragen über Schulformen und über die Erhebung von Studiengebühren.