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Tierschutzpartei

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ

26.8.2011
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wurde 1993 gegründet. Tierschutzpolitik soll für sie zu einem Schwerpunktthema der Politik werden.

Logo der Tierschutzpartei
Gründungsjahr Landesverband
1997*

Mitgliederzahl in Berlin
44*

Landesvorsitz
Artur Kalka*

Wahlergebnis 2006
0,8 Prozent

*nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Freie Universität Berlin

Die "PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ" (Tierschutzpartei) wurde 1993 gegründet und nahm seither an allen Bundestagswahlen (2009: 0,5 Prozent) und einer Reihe von Landtagswahlen teil. In Berlin erreichte sie bei der Abgeordnetenhauswahl 1999 mit 1,1 Prozent ihr bestes Ergebnis.

Zur Info

Steht zur Wahl ...

... in ganz Berlin. Mehr Informationen finden Sie bei der Landeswahlleiterin für Berlin:»wahlen-berlin.de«.

Für die Tierschutzpartei sind Mensch, Tier und Natur "eine untrennbare Einheit". Tierschutzpolitik soll daher von einem Randthema zu einem Schwerpunktthema in der Politik werden. Konkret werden die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz sowie ein Verbot von Massentierhaltung, Tierversuchen und in letzter Konsequenz ein generelles Verbot aller Arten des Quälens und Tötens von Tieren gefordert. Das Programm geht jedoch weit über den Tierschutz hinaus und enthält u.a. ein Bekenntnis zur gemeinwohlorientierten sozialen und ökologischen Marktwirtschaft.

Die Forderungen der Partei für die Berliner Abgeordnetenhauswahl sind nach eigenem Bekunden u.a. eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Intensivtierhaltung sowie öffentliche Gelder für die Suche nach Alternativen zur Tierversuchsforschung. Sie fordert mehr Hundeauslaufgebiete mit Kotbeutel-Aufstellern und Abfalleimern, eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen sowie das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen. Über den Tierschutz hinaus werden landespolitisch Forderungen wie "Arbeitsplätze durch Umwelttechnik" oder der "finanzpolitische Vorrang von Kinder-, Bildungspolitik und Pflegepolitik gegenüber nicht zwingenden Projekten in Bau und Verkehr" wie etwa dem Berliner Schloss aufgestellt.