Wer steht zur Wahl?

BüSo

Bürgerrechtsbewegung Solidarität

26.8.2011
Die 1992 gegründete Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) ist Teil des politischen Netzwerks des US-amerikanischen Politaktivisten Lyndon LaRouche. Sie ist für das Infrastrukturprojekt "Eurasische Landbrücke".

Logo der BüSo
Gründungsjahr Landesverband
1990*

Mitgliederzahl in Berlin
120*

Landesvorsitz
Dr. Wolfgang Lillge*

Wahlergebnis 2006
0,2 Prozent

*nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Freie Universität Berlin

Die 1992 gegründete "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) befindet sich in inhaltlicher und personeller Kontinuität mit ihren Vorläufern, der "Europäischen Arbeiterpartei" und den "Patrioten für Deutschland". Sie ist Teil des politischen Netzwerks des US-amerikanischen Politaktivisten Lyndon LaRouche, dessen Ideen sie umsetzen will und von dessen Ehefrau, Helga Zepp-LaRouche, schon die Vorläuferparteien geführt wurden. Die Partei tritt regelmäßig bei Bundestagswahlen an (0,0 - 0,1 Prozent) und erzielte bei der Abgeordnetenhauswahl 2006 mit 0,2 Prozent ihr bisher bestes Berliner Ergebnis.

Zur Info

Steht zur Wahl ...

... in ganz Berlin. Mehr Informationen finden Sie bei der Landeswahlleiterin für Berlin:»wahlen-berlin.de«.

Für die von manchen Kritikern als Politsekte angesehene Partei befindet sich das globale Finanzsystem nun in der "Endphase seiner seit Jahrzehnten vorhergesagten Zusammenbruchskrise" und kann nur durch eine neue Weltwirtschaftsordnung gerettet werden, die die internationalen Finanzinstitutionen durch ein System von regierungskontrollierten Nationalbanken ersetzt, ein "Trennbankensystem" einführt und sich auf den Wiederaufbau der Realwirtschaft konzentriert. Für Deutschland fordert die BüSo die Kündiung der EU-Verträge und die Wiedereinführung der D-Mark. Statt des zur "Deindustrialisierung und zum Zusammenbruch der Sozialsysteme" führenden Atomausstiegs setzt die BüSo zur Wohlstandsmehrung auf moderne Technologien und länderübergreifende Infrastrukturprojekte (z.B. die "Eurasische Landbrücke"). Da die Landtagswahlkämpfe 2011 als "Teil der internationalen Mobilisierung für die Beendigung des Schreckens des Weltwirtschaftskollapses" gesehen werden und die BüSo in Berlin daher "eine nationale Kampagne, ja eine weltweite Kampagne" macht, gibt es kein Berliner Wahlprogramm.