Wer steht zur Wahl?

21.8.2014 | Von:
Jakob Lempp

DIE REPUBLIKANER (REP)

REP BrandenburgGründungsjahr Landesverband
keine Angabe
Mitgliederzahl in Brandenburg
keine Angabe
Landesvorsitz
keine Angabe
Wahlergebnis 2009
0,2 %
*nach Angaben der Partei
Die Partei "DIE REPUBLIKANER" (REP) wurden im Jahr 1983 in Bayern von ehemaligen CSU-Mitgliedern gegründet. Die rechtskonservative Partei versteht sich selbst als "sozial, patriotisch und ökologisch". Von 1992 an wurde die REP 15 Jahre lang vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Seit dem Jahr 2007 wird die Partei in den Verfassungsschutzberichten des Bundesamts nicht mehr aufgeführt. Bundesvorsitzender ist seit 1994 Rolf Schlierer. Zwischen 1989 und 1996 gelang ihr der Einzug in das Europäische Parlament sowie in den Landtag von Baden-Württemberg und das Abgeordnetenhaus von Berlin. Bei der letzten Landtagswahl in Brandenburg (2009) erhielt die REP, wie auch bei der Bundestagswahl 2013 0,2 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2014 erreichte die REP 0,4 Prozent der Stimmen.

Im Zentrum der Programmatik der REP steht der Begriff des "Patriotismus", wobei die "Nation als Garant für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit" verstanden wird. Dieser Grundgedanke zieht sich durch alle wichtigen Politikfelder. So fordern die REP etwa in ihrem 2002 verabschiedeten Parteiprogramm die Streichung des Grundrechts auf Asyl, den Erlass eines Zuwanderungsverhinderungsgesetzes, "Rückkehrhilfen für arbeitslose Ausländer", aber auch die Abschaffung des Verfassungsschutzes "in der bisherigen Form", die "Volkswahl des Bundespräsidenten" und die "Wiederherstellung Preußens als Bundesland im Rahmen der Neugliederung aller Bundesländer mit dem Ziel der Verringerung auf eine einstellige Zahl".

Im durch Heiko Müller als Landesvorsitzenden geführten Landesverband Brandenburg treten die REP vor allem für mehr Sicherheit durch eine konsequentere Bekämpfung der "Grenzkriminalität", ein einheitliches Rentenniveau in Ost- und Westdeutschland und die Ausweisung arbeitsloser Zugewanderter ein.

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Autor: Jakob Lempp für bpb.de
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