Wer steht zur Wahl?

CDU

Christlich Demokratische Union Deutschlands

27.4.2011
Die "Christlich Demokratische Union" ist eine bürgerliche Volkspartei und vereint liberale, konservative und christlich-soziale Strömungen. In Bremen setzt sie sich für Wirtschaft, Haushalt, Bildung und Innere Sicherheit ein.

Logo der CDU
Gründungsjahr Landesverband
1946*

Mitgliederzahl in Bremen
3.090*

Landesvorsitz
Thomas Röwekamp*

                                           Wahlergebnis 2007
                                           25,6 Prozent

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Dr. Oliver Buntrock, Universität Siegen

Die "Christlich Demokratische Union Deutschlands" (CDU) versteht sich als Volkspartei, deren Grundlage "das christliche Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott" ist. Sie wurde 1945 als überkonfessionelle Partei gegründet. Im Bund war sie an zahlreichen Regierungen beteiligt, im Land Bremen dagegen im Wesentlichen nur in den 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre. Für die CDU ist ein funktionierender Markt die zentrale Voraussetzung für allgemeinen Wohlstand. Die Politik müsse Raum für Investitionen sicherstellen. Zentraler Schlüssel für die Teilhabe am Wohlstand ist für die CDU die Gewährleistung von Chancengleichheit.

Zur Info

Steht zur Wahl...

... in den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven. Mehr Informationen finden Sie beim »Landeswahlleiter«.

Für die Bremer CDU sind vor allem die Bereiche Wirtschaft und Haushalt, Bildung und Werte sowie innere Sicherheit von Bedeutung. Die Partei will das Wachstum in den Bereichen Hafen, Logistik, moderne und energieeffiziente Technologien sowie Flughafen unter Berücksichtigung des Umweltschutzes vorantreiben. Die nötige Verkehrsinfrastruktur soll dazu sichergestellt werden. Zur Förderung des Mittelstands will die Partei Betriebsneugründungen vereinfachen und die Umweltzone in der Stadtgemeinde Bremen abschaffen.

Laut CDU bestehen die besten Bildungschancen in der Angebotsvielfalt von Schul- und Fördereinrichtungen durch freie und öffentliche Träger. Das Gymnasium als Schulform solle erhalten bleiben, die Eigenverantwortung der Schulen will die CDU stärken. Des Weiteren hält sie an der Notengebung fest und setzt sich für ein deutsches Zentralabitur ein. An einem gebührenfreien Erststudium hält die Partei fest.

Ferner fordert die CDU die Vermittlung gemeinsamer Werte und unterstreicht die kulturelle Bedeutung der christlichen Kirchen. Gleichzeitig soll aber ein Dialog mit muslimischen Gemeinden geführt werden. Um die innere Sicherheit in Bremen zu gewährleisten sollen die Behörden personell und technisch entsprechend und modern ausgestattet werden, die Justiz soll schnell und gerecht urteilen und Videoüberwachung - wo sinnvoll - angebracht werden.