Dialog Grundeinkommen
Bremer Dialog - Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen
Gründungsjahr Landesverband
2007*
Mitgliederzahl in Bremen
10*
Landesvorsitz
Heiko Schwarting*
*nach Angaben der Partei
Partei-Profil
Autor: Dr. Dieter Wolf, Universität Bremen
Die Wählervereinigung "Bremer Dialog - Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen" (Dialog Grundeinkommen) hat sich im Frühjahr 2011 aus einem Gesprächs- und Dialogkreis heraus gegründet, der sich zentral mit der Frage eines demokratischen und rechtsstaatlichen Wandels der sozialen Ordnung in Bremen (und darüber hinaus) beschäftigt.
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Kernforderung des Dialogkreises wie der Wählervereinigung ist ein sogenanntes bedingungsloses Grundeinkommen, also ein staatlich garantiertes Mindesteinkommen für jede Person. Die Höhe dieses garantierten Grundeinkommens solle demokratisch bestimmt werden. Es müsse laut Dialog Grundkommen jedoch mindestens so hoch sein, dass es eine "menschenwürdige" Existenz garantieren könne, also mindestens ein sogenanntes Kulturminimum, um sich aktiv an Gesellschaft und Politik beteiligen zu können.
Die Wählervereinigung verspricht sich von diesem Grundeinkommen nicht nur die Beseitigung sozialer Not, sondern eine auf der Achtung der Menschenwürde aufbauende systematische Umstrukturierung der sozialen Ordnung. Ein Grundeinkommen garantiere demnach nicht nur die Umverteilung des Einkommens von Reich zu Arm, sondern ermögliche auch den heute von kommerziellen Interessen und Weltmarktentwicklungen an den Rand gedrängten Menschen, sich kreativ an der Gesellschaft zu beteiligen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht das einzige thematische Feld von Dialog Grundeinkommen. Aber alle anderen wichtigen gesellschaftlichen Fragen gruppierten sich - so die Wählervereinigung - um diese zentrale Forderung.

