Wer steht zur Wahl?

B+B

Bremer und Bremerhavener Wählergemeinschaft

27.4.2011
Die 2011 gegründete "Bremer und Bremerhavener Wählergemeinschaft" versteht sich als überparteiliche Alternative, die nicht "bundespolitisch bekannten Farben" sondern dem Land Bremen verpflichtet ist.

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Gründungsjahr Landesverband
2011*

Mitgliederzahl in Bremen
ca. 38*

Landesvorsitz
Michael Busch*

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Dr. Dieter Wolf, Universität Bremen

Die 2011 gegründete "Bremer und Bremerhavener Wählergemeinschaft" (B+B) sieht in Bremen und Bremerhaven eine "Vielzahl von Problemen [...], die von den etablierten Parteien teilweise ignoriert oder verschwiegen werden." B+B versteht sich daher als überparteiliche Alternative, die nicht "bundespolitisch bekannten Farben" sondern dem Land Bremen verpflichtet ist.

Zur Info

Steht zur Wahl...

... in den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven. Mehr Informationen finden Sie beim »Landeswahlleiter«.

Das Land müsse nach dem Landesprogramm der Wählergemeinschaft "gezielte Sparmaßnahmen im konsumtiven Bereich" vornehmen, dürfe sich aber nicht "kaputtsparen". Vielmehr müsse auf Bundesebene für eine gerechte Finanzordnung gestritten werden und der "sog. Solidarpakts mit den ostdeutschen Ländern" neu verhandelt werden. Ferner gelte es, über Teilprivatisierung öffentlichen Vermögens neue Handlungsspielräume zu bekommen und durch ein Wohnungsbauprogramm gerade in der Innenstadt die Einwohnerzahl zu erhöhen.

Zur Verkehrsinfrastruktur schreibt die Bremer und Bremerhavener Wählergemeinschaft: Fertigstellung und Ausbau der Autobahnen und Verkehrsachsen, Ausbau der Gewerbegebiete und Technologieparks, Masterplan Bremer Innenstadt mit dem Ziel guter Erreichbarkeit, billige Parkplätze, zusätzliche Sonderöffnungszeiten der Geschäfte und Beseitigung der Umweltzone; Masterplan Hafenpolitik mit der Vertiefung der Außenweser und dem Bau eines Offshore-Terminals auf der Bremerhavener Luneplate; Förderung des Mittelstandes mit Bürokratieabbau und der gezielten Vergabe öffentlicher Aufträge an mittelständische Betriebe.

In der Bildungspolitik müsse, so die B+B, die Ganztagesschule die Regel werden, Noten seien von Beginn an wichtig, Privatschulen müssten als notwendige Konkurrenz zu öffentlichen Schulen gefördert werden. Ferner gelte es im Handwerk eine Ausbildungsoffensive zu starten. Schließlich müsse die Polizei in Bremen modern ausgerüstet und zahlenmäßig aufgestockt werden. Das gelte auch für die Feuerwehr.