Wer steht zur Wahl?

PSG

1.9.2009
Die "Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale", wurde 1997 gegründet und hat ca. 260 Mitglieder.

Logo der PSGLogo der PSG

Gründungsjahr:

1997

Mitgliederzahl:

ca. 260

Bundesvorsitz:

Ulrich Rippert

Kontakt:

Postfach 040 144 / 10061 Berlin






Partei-Profil
Autor: Stefan Köppl M.A., Akademie für Politische Bildung Tutzing

Die "Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale" (PSG) versteht sich als die deutsche Sektion der Vierten Internationale, eines internationalen Parteienbundes, der 1938 von Leo Trotzki als linke Opposition gegen die stalinistische Entwicklung des Kommunismus ins Leben gerufen wurde. Die PSG wurde 1997 gegründet und ist Teil der international organisierten Socialist Equality Party.

Zur Info

Steht zur Wahl...

... in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Die PSG ist eine erklärtermaßen sozialistische Partei, die sich für die Vereinigung der Arbeiter aller Länder und die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nach sozialistischen Prinzipien einsetzt. In strikter Ablehnung des Kapitalismus betont sie die Ideale sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit.

Mit einer marxistischen Sicht führt die PSG die wesentlichen Probleme der Gesellschaft wie Arbeitslosigkeit, Armut und auch Faschismus auf die kapitalistische bzw. marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung zurück. Deren Beseitigung müsse folglich das Hauptziel sein, wofür die "Arbeiterklasse" mobilisiert werden soll.

Die Überwindung sozialer Ungleichheit soll durch massive Umverteilung von oben nach unten erreicht werden. Dies impliziert auch die Einführung von hohen Steuern auf große Vermögen und die Vergesellschaftung von Großbanken und Finanzgesellschaften. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit setzt die PSG auch auf eine Verkürzung der Arbeitszeit zur besseren Verteilung der Arbeit und auf staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme. Angesichts der Globalisierung sieht die PSG keine Chance, Arbeitsplätze und soziale Standards im nationalen Rahmen zu verteidigen. Daher fordert sie den internationalen Zusammenschluss der Arbeiter.