Wer steht zur Wahl?

ADM

1.9.2009
Die Allianz der Mitte wurde 2004 gegründet und zählt heute etwa 400 Mitglieder.

Logo der ADMLogo der ADM

Gründungsjahr:

2004

Mitgliederzahl:

400

Bundesvorsitz:

Hans Weide

Kontakt:

Rathausstr. 12 / D-77963 Schwanau



Partei-Profil
Autor: Isabelle Roth M.A., Universität Trier

Die bürgerlich-konservative Partei "Allianz der Mitte" (ADM) versteht sich als pragmatische Alternative fernab jeglicher Ideologien und Dogmen, deren "geistiges Fundament" laut dem Grundsatzprogrammentwurf "in den Idealen der französischen Revolution (...), der christlich-abendländischen Kultur und dem Humanismus" wurzelt. Die ADM will laut eigenen Angaben "Antworten geben" auf die drängenden Fragen derer, "die von den anderen Parteien nicht beantwortet werden".

Zur Info

Steht zur Wahl...

... in Baden-Württemberg.

Die ADM fordert in ihrem programmatischen "Aktionsplan" Bürgerbeteiligung nach dem Schweizer Modell der Volksabstimmung. Des Weiteren tritt sie für eine solidarische Kranken- und Rentenversicherung sowie gleiche Bildungschancen auch für sozial Schwache ein. Finanzpolitisch fordert die Partei Steuersenkungen für Güter des Grundbedarfs. Innenpolitisch steht sie für einen bundesweiten Bürokratieabbau, u.a. durch die Zusammenlegung von Bundesländern und der Verkleinerung von Bundestag und Landtagen. Faire Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik soll durch die Abschaffung von Subventionen, Umverteilung und Reglementierungen gewährleistet werden. Beim "Verbraucherschutz für gesunde Ernährung" spricht sich die ADM gegen die Verwendung von gentechnisch veränderten Anbaugütern in der Landwirtschaft aus.

Die "Rentnerinitiative 2004", aus der die ADM am 5. Juni 2004 hervorging, wird als Arbeitsgemeinschaft der Partei weitergeführt und kümmert sich um Informationsveranstaltungen und Kundgebungen der Partei. So organisierte sie 2004 zum Beispiel Demonstrationen mit bis zu 20.000 Teilnehmern in weiten Teilen Süddeutschlands.

Die ADM ist mit Landesverbänden in ihrem Ursprungsland Baden-Württemberg, in Bayern, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vertreten.