Wer steht zur Wahl?

Die Violetten (DIE VIOLETTEN)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo Die ViolettenGründungsjahr Bundesverband
2001*
Mitgliederzahl in Deutschland
700*
Bundesvorsitz
Irene Garcia, Markus Benz*
Wahlergebnis 2009
0,1 Prozent
*nach Angaben der Partei
Die Partei "Die Violetten" (DIE VIOLETTEN) wurde im Jahr 2001 in Dortmund gegründet. Sie sieht sich selbst als "Vertreter und Sprachrohr von einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen an". "Spirituell" meint im Sinne der Violetten "in Liebe, Toleranz und Verantwortung zu handeln und das Göttliche in allem was ist zu sehen".

Organisatorisch wird die Partei traditionell von einer männlich/weiblichen Doppelspitze angeführt (Ausnahme bilden die Jahre 2009 und 2010). Programmatische Änderungen gestalten sich schwierig, da für Beschlüsse eine Zustimmungsquote von 75 Prozent benötigt wird. Die Violetten erzielten bei der Bundestagswahl 2009 einen Stimmenanteil von 0,1 Prozent. Als nur schwer zu meisternde Hürde erwies sich in der Vergangenheit die – für den Antritt zu Landtags- und Bundestagswahlen – nötige Mindestanzahl an Unterstützerunterschriften. Bei der letzten Bundestagswahl konnten sich die Violetten mangels Unterschriften deshalb in nur drei Bundesländern zur Wahl stellen (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin).

Die Partei tritt nur in Bayern mit einer Landesliste an.
Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.DIE VIOLETTEN treten nur in Bayern mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. (TUBS/bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/
In ihrem Parteiprogramm plädieren Die Violetten für eine Neu-Definition des Arbeitsbegriffes und für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Energiepolitisch fordern die Violetten den flächendeckenden Ausbau alternativer Energietechnologien wie Wind- oder Solarenergie. In der Gesundheitspolitik setzen sie sich für mehr Aufklärungskampagnen ein, da "eine Erkrankung immer einen emotionalen oder geistigen Bezug" habe, das nötige Wissen über den Körper demnach die "beste Prophylaxe" sei, um das Entstehen von Krankheiten vermeiden zu können. Im Rechtswesen treten sie für eine Reform des Strafvollzuges ein; der Straftäter müsse über seine Tat und ihre Bedeutung aufgeklärt, sein Bewusstsein in Mediationsübungen weiter geschult werden. Der Frieden könne im Zustand der Spiritualität, in dem ein "höher entwickeltes Bewusstsein" vorliege, am ehesten hergestellt und gesichert werden.