Wer steht zur Wahl?

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo TierschutzparteiGründungsjahr Bundesverband
1993*
Mitgliederzahl in Deutschland
1.000*
Bundesvorsitz
Stefan Eck, Barbara Nauheimer, Horst Wester*
Wahlergebnis 2009
0,5 Prozent
*nach Angaben der Partei
Die "PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ" (Tierschutzpartei) ist eine Kleinpartei, die sich der Gewährleistung von Tierrechten sowie der langfristigen Hinführung zu einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung verschrieben hat.

Die Tierschutzpartei tritt regelmäßig zu Wahlen an. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte sie 0,5 Prozent der Stimmen, Bei Landtagswahlen erreichte sie in den letzten Jahren auch Ergebniss über einem Prozent (Sachsen 2009: 2,1 %, Sachsen-Anhalt 2011: 1,6 %, Berlin 2011: 1,5 %).

Die Partei sieht sich als Bestandteil der Tierrechtsbewegung. Bemängelt werden fehlende oder mangelhafte nationale Gesetze, die den Schutz von Tieren im vollen Umfang gewährleisten. Nicht allein das Wohl des Menschen soll nach Auffassung der Partei zukünftig als primärer Maßstab zur Bewertung politischer, ökonomischer oder auch ethischer Grundfragen angelegt werden – Tiere und Menschen besitzen gleichermaßen unveräußerliche Rechte. Um diese sicherzustellen, wird im Programm zur Bundestagswahl eine Erweiterung des Grundgesetzes um einen neuen Tierschutzartikel angestrebt, in welchem das Verbot von Jagd, Tierversuchen und nicht artgerechter Tierhaltung festgehalten werden soll.

Die Tierschutzpartei tritt nur in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die Tierschutzpartei tritt nur in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. Lizenz: cc by-sa/3.0/ (TUBS/bpb)
Des Weiteren vertritt die Tierschutzpartei in ihrem Wahlprogramm die Ansicht, dass bezüglich des Umweltschutzes eine mittelfristige Rückkehr zu einer naturbezogenen Landwirtschaft erreicht werden muss. Dabei soll langfristig sowohl ein Verzicht auf die Nutzung von Tieren im landwirtschaftlichen Gebrauch erzielt, wie auch die Qualität von Luft, Boden und Gewässern verbessert werden. Der Individualverkehr soll durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ersetzt und der Flugverkehr zum Schutze der Umwelt reduziert werden.

Darüber hinaus werden Reformen in der Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik angestrebt, darunter einen Ausbau der Kinderbetreuung sowie wirtschaftspolitische Regulierungen, welche z.B. die Steuerflucht unterbinden und die Auslagerung von Arbeitsplätzen in andere Länder vermeiden sollen.



 
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