Wer steht zur Wahl?

Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE)

Parteiprofil


29.8.2013
LOGO FAMILIEGründungsjahr Bundesverband
1983*
Mitgliederzahl in Deutschland
600*
Bundesvorsitz
Maria Hartmann*
Wahlergebnis 2009
0,3 Prozent
*nach Angaben der Partei
Die "Familien-Partei Deutschlands" (FAMILIE) wurde 1981 als "Deutsche Familienpartei" gegründet. Sie nahm 1982 an einer Landtagswahl in Bayern teil, blieb jedoch erfolglos und wurde erst 1989 wiederbelebt. 1998 trat sie erstmalig bei einer Bundestagswahl an. Aktuell hat sie 14 Landesverbände. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt sie einen Stimmanteil von 0,3 Prozent. Auf kommunaler Ebene konnte sie im Saarland, in Brandenburg sowie in Nordrhein-Westfalen politische Mandate erringen.

Die Familien-Partei verortet sich selbst in der politischen Mitte und bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Im Mittelpunkt ihres Bundesprogramms steht die Forderung eines dreiseitigen Generationenvertrags aus aufwachsender, arbeitender und im Ruhestand befindlicher Generation. Übereinstimmend mit dem Grundgesetz fordert sie den besonderen Schutz der Familie. Durch ein Zusammenleben als Familie dürften keine wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Nachteile entstehen, hierzu sollen u.a. Familien- und Erwerbsarbeit gleichgestellt werden. Unter Familie versteht die Familien-Partei jegliche Lebensgemeinschaft von Eltern mit ihren Kindern. Die Gesellschaft soll im Sinne der vorausgehenden Solidarität die Kosten für Erziehung und Versorgung von Kindern tragen und so die Zukunftsfähigkeit des Staates herstellen.

Die FAMILIE tritt nur im Saarland mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die FAMILIE tritt nur im Saarland mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. Lizenz: cc by-sa/3.0/ (TUBS/bpb)
Familienpolitik wird von der Partei nicht als Politikfeld, sondern als Querschnittsaufgabe begriffen. Sie fordert die Zahlung eines Erziehungsgehalts und Kinderkostengeldes sowie eine Anrechnung von Erziehungszeiten auf Rentenansprüche, die Einführung eines Familiensplittings anstelle des Ehegattensplittings, ein Wahlrecht für Kinder und kostenfreie Bildung. Darüber hinaus soll es ausgeglichene öffentliche Haushalte sowie eine ressourcenschonende Umwelt- und Energiepolitik geben. Die Familien-Partei bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft und fordert die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen und ohne Lohndumping. Außenpolitisch sollen Friedenserhaltung und Kriegsvermeidung verfolgt werden.



 
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