Wer steht zur Wahl?

DIE REPUBLIKANER (REP)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo REPGründungsjahr Bundesverband
1983*
Mitgliederzahl in Deutschland
5.800*
Bundesvorsitz
Rolf Schlierer*
Wahlergebnis 2009
0,4 Prozent
*nach Angaben der Partei
"DIE REPUBLIKANER" (REP) wurden im Jahr 1983 gegründet. In ihrer Programmatik verbinden sich konservative und rechtspopulistische Elemente.

Nach anfänglichen Wahlerfolgen verloren die Republikaner im wiedervereinten Deutschland kontinuierlich an Bedeutung. Selbst in ihren einstigen "Hochburgen" Bayern und Baden-Württemberg ist die Partei inzwischen nur noch eine von vielen marginalisierten Kleinparteien. In Ostdeutschland spielt sie angesichts der Konkurrenz mit der rechtsextremen NPD keine Rolle.

Bei der Bundestagswahl 2009 erzielten DIE REPUBLIKANER lediglich 0,4 Prozent, bei der Europawahl im gleichen Jahr immerhin 1,3 Prozent der Stimmen. Gegenwärtig ist die Partei in keinem deutschen Landesparlament vertreten. In ihrer Wählerschaft dominieren junge Männer mit einem geringen Bildungsniveau sowie Landwirte und Kleinhändler.

Die REP tritt in ganz Deutschland mit Ausnahme von Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die REP tritt in ganz Deutschland mit Ausnahme von Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. Lizenz: cc by-sa/3.0/ (TUBS/bpb)
Gesellschaftspolitisch fordern die Republikaner in ihrem Programm eine strikte Begrenzung der Zuwanderung. Integration bedeutet für sie die Anpassung an die "christlich-abendländische Kultur" im Sinne einer vollständigen Assimilation. Ihr Ziel ist die Wahrung der deutsch-nationalen Heimat. Die Republikaner lehnen eine Übertragung nationaler Kompetenzen auf die Ebene der Europäischen Union ab und befürworten stattdessen ein "Europa der Vaterländer". Die Partei fordert den Austritt Deutschlands aus dem Euroraum. Direktdemokratische Verfahren sollen auf Bundesebene etabliert, der Bundespräsident soll direkt gewählt werden.

Im Bereich der Wirtschaftspolitik tritt die Partei für eine Liberalisierung der Wirtschaft bei gleichzeitigem Ausbau wohlfahrtsstaatlicher Leistungen ein. "Leistungserschleichung" durch "Einwanderer" soll ebenso zum "Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit" und zur "Ausweisung und Rückführung" führen wie "Angriffe auf Polizisten oder andere staatliche Hoheitsträger".



 
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