Wer steht zur Wahl?

Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo Die PARTEIGründungsjahr Bundesverband
2004*
Mitgliederzahl in Deutschland
10.000*
Bundesvorsitz
Martin Sonneborn*
Wahlergebnis 2009
-
*nach Angaben der Partei
Die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" (Die PARTEI) wurde im Jahr 2004 gegründet. Sie ist eine programmatisch und organisatorisch eng mit dem monatlich erscheinenden Magazin "Titanic" verbundene Kleinpartei mit insgesamt zwölf Landesverbänden und vor allem im westdeutschen Raum vertreten. Die PARTEI bedient sich satirischer Stilmittel. Ihr Gründer und Vorsitzender Martin Sonneborn ist ehemaliger Chefredakteur der Zeitschrift, bei der nach wie vor viele Mitglieder des Bundesvorstands beschäftigt sind. Angesichts ihres öffentlichen Auftretens und ihrer Programmatik wird ihre Ernsthaftigkeit immer wieder infrage gestellt. Ein erstes Mandat gewann die PARTEI im Mai 2013 bei der Wahl zur Lübecker Bürgerschaft.

Die PARTEI erhielt bei der der Wahl zum Bundestag im Jahr 2005 weniger als 7.000 Stimmen. Zur Bundestagswahl 2009 war sie hingegen nicht zugelassen. Jüngere Erfolge erzielte sie bei den Wahlen zur Bürgerschaft in Hamburg 2011 (0,7 Prozent) und zum Abgeordnetenhaus in Berlin 2011 (0,9 Prozent). Der satirische Charakter der PARTEI wird in ihrem Programm zur Bundestagswahl 2013 offenkundig. Es trägt in Anspielung auf das Wahlprogramm der SPD den Titel "Das BIER entscheidet".
Die PARTEI tritt nur in Berlin, Bremen, Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die PARTEI tritt nur in Berlin, Bremen, Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. Lizenz: cc by-sa/3.0/de (TUBS/bpb)
Sie fordert darin unter anderem die Besetzung von "17 Prozent der Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft mit qualifizierten Faulen, Drückebergern und Müßiggängern", "die Abschaffung der Sommerzeit – bei gleichzeitiger Weiterführung der Winterzeit", die "Begrenzung von Managergehältern auf das 25.000-fache eines Arbeiterlohns", "den Bau einer Mauer um Deutschland herum" sowie "die Einführung des G1-Schulsystems, in welchem nach der 5. Klasse das Abitur erreicht wird".