Wer steht zur Wahl?

Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo BIGGründungsjahr Bundesverband
2010*
Mitgliederzahl in Deutschland
1.000*
Bundesvorsitz
Haluk Yildiz*
Wahlergebnis 2009
-
*nach Angaben der Partei
Das "Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit" (BIG) ist eine Partei, die sich ihrem Selbstverständnis nach vorrangig für die Belange der Migranten in Deutschland einsetzt. Sie wurde 2009 ursprünglich unter dem Namen "Bündnis für Frieden & Fairness" (BFF) in Bonn gegründet. Im Jahr 2010 schloss sich die Partei mit drei kommunalen Wahlverbänden zusammen und änderte ihren Namen.

Bisher trat BIG lediglich bei Wahlen in einzelnen Bundesländern und Kommunen an. Die Partei konnte dabei allerdings keine nennenswerten Erfolge für sich verbuchen. Nur im Bonner Stadtrat ist sie derzeit mit zwei Mandatsträgern vertreten. Sie nimmt in diesem Jahr das erste Mal an einer Bundestagswahl teil. Hinsichtlich der Zusammensetzung ihrer Mitglieder und Wählerschaft liegen keine Informationen vor.

Das Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit wendet sich gegen jedwede Diskriminierung von Migranten in der deutschen Gesellschaft. In ihrem Grundsatzprogramm formuliert die Partei das Ziel, "durch die Teilnahme an politischen Prozessen auf allen Ebenen auf die Normalität von Bürgern mit Migrationshintergrund hinzuweisen." BIG fordert unter anderem die Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft sowie ein kommunales Wahlrecht für Ausländer.
Die BIG tritt nur in Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die BIG tritt nur in Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. Lizenz: cc by-sa/3.0/ (TUBS/bpb)
Migranten sollen besseren Zugang zu öffentlichen Positionen und Berufen erhalten. Das Leitbild ihrer Familienpolitik ist die Ehe von Mann und Frau. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften will die Partei nicht mit der gesetzlichen Ehe gleichsetzen, "denn aus diesen Partnerschaften können keine Kinder hervorgehen", so der Bundesvorsitzende Haluk Yildiz im August 2011 im Interview mit Welt Online.