Wer steht zur Wahl?

Partei der Nichtwähler

Parteiprofil


29.8.2013
Logo Partei der NichtwählerGründungsjahr Bundesverband
1998, 2011*
Mitgliederzahl in Deutschland
400*
Bundesvorsitz
Werner Peters*
Wahlergebnis 2009
-
*nach Angaben der Partei
Die "Partei der Nichtwähler" wurde 1998 vom ehemaligen CDU-Mitglied und Hotelier Werner Peters gegründet. Sie trat im selben Jahr zur Bundestagswahl an. Nach einer vorübergehenden Inaktivität erfolgte im Mai 2011 eine Neugründung der Partei. Ihr erlärtes Ziel ist, Nichtwählern eine Stimme zu geben und sie durch eine Stärkung der Demokratie zurück ins politische System zu holen.

Die Partei der Nichtwähler versteht sich nicht als eine Programmpartei, sondern möchte eine politische Kraft sein, die die Rahmenbedingungen des politischen Systems durch die Einführung von direktdemokratischen Elementen verbessert. In den politischen Meinungen ihrer Mitglieder, so die Partei der Nichtwähler, spiegle sich dementsprechend auch das Spektrum aller demokratischen Parteien wider. Auf ein genau ausgearbeitetes Grundsatzprogramm verzichtet die Partei bewusst, da sie eine Strukturreform der Demokratie anstrebt. Die Demokratie soll dahin gehend verbessert werden, dass vernünftige Programminhalte - unabhängig von welcher Partei sie stammen - im Sinne der Bürger umgesetzt werden. Die programmatische Offenheit der Partei der Nichtwähler schlägt sich auch in einer (auf der Basis von Einzelfallentscheidungen) angestrebten Zusammenarbeit mit den etablierten Parteien nieder.
DIE RECHTE tritt nur in Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an. Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die Partei der Nichtwähler tritt nur in Nordrhein-Westfalen mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. (TUBS/bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/
Außerdem möchte die Partei der Nichtwähler ein Sprachrohr für Reformbewegungen sein und eine politische Plattform für ihre Sympathisanten bereitstellen.

Als Fundament für politische Entscheidungen formuliert die Partei der Nichtwähler eine "ethische Basis" von der aus Einzelentscheidungen getroffen werden sollen. Zu den hier genannten Punkten zählen - neben der Stärkung der Demokratie - die Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft, die Vereinfachung des Steuersystems oder die Forderung nach einer wirtschaftlichen Entwicklung im Einklang mit der Natur. Auch sozial- und verteilungspolitische Themen werden genannt, sie stehen aber nicht im programmatischen Zentrum der Partei.