Wer steht zur Wahl?

Feministische Partei DIE FRAUEN (DIE FRAUEN)

Parteiprofil


29.8.2013
Logo DIE FRAUENGründungsjahr Bundesverband
1995*
Mitgliederzahl in Deutschland
300*
Bundesvorsitz
Margot Müller, Sabine Scherbaum, Renate Schmidtsdorff-Aicher*
Wahlergebnis 2009
-
*nach Angaben der Partei
Die "Feministische Partei DIE FRAUEN" (DIE FRAUEN) gründete sich im Juni 1995. Vorläufer der Gründung war der Frauenstreiktag im März 1994, der die in Deutschland zersplitterten Frauenbewegungen erfolgreich zusammenbrachte. Die Funktionsträgerinnen stammten überwiegend aus den Reihen der Grünen und der SPD. Die Partei stellt die Perspektive der Frauen ins Zentrum ihres politischen Verständnisses. Der Begriff des Feminismus im Namen unterstreicht ihr Ziel einer herrschaftsfreien Gesellschaft. Die Partei gilt als systemkritisch.

Die Wahlergebnisse der Partei belaufen sich bei Bundestagswahlen (1998, 2002, 2005) auf 0,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Erfolgreicher verliefen für die Partei die Kommunalwahlen in Hessen. Im Rat der Stadt Darmstadt war die Partei von 2001 bis 2011 mit einer Abgeordneten vertreten. Bei der Europawahl 2004 erhielt die Partei 0,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Seit 2006 nahmen DIE FRAUEN nur an zwei Wahlen teil (Bürgerschaftswahl in Bremen 2007: 0,5 Prozent; Europawahl 2009: 0,3 Prozent). Die Programmatik der Partei basiert auf feministischen Grundgedanken. Das politische Leitmotiv "gleichwertige Vielfalt" überträgt die Partei auf zahlreiche Politikfelder.
Die Partei tritt nur in Bayern mit einer Landesliste an.
Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.DIE FRAUEN treten nur in Bayern mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. (TUBS/bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/
Die Partei spricht sich gegen jegliche Form von Gewalt, Prostitution und Pornographie aus. Sie richtet sich gegen Antisemitismus sowie Rassismus und kämpft für die Gleichberechtigung eines jeden Menschen. Ihre Familienpolitik sieht das Recht einer jeden Mutter auf das alleinige Sorgerecht ihrer Kinder vor. Die gegenwärtige gesetzliche Regelung von Abtreibungsfragen wird von der Partei abgelehnt, da jede Frau alleinig über den Verlauf der Schwangerschaft entscheiden soll.