Wer steht zur Wahl?

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)

Parteiprofil


29.8.2013
Das Logo der MLPD.Gründungsjahr Bundesverband
1982*
Mitgliederzahl in Deutschland
keine Angabe
Bundesvorsitz
keine Angabe
Wahlergebnis 2009
0,1 Prozent
*nach Angaben der Partei
Im Juli 2012 feierte die "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD) ihr 30-jähriges Bestehen. 1982 war sie aus dem "Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands" (KABD) hervorgegangen und führt seitdem, laut ihres 1999 verabschiedeten Parteiprogramms, den "Kampf für den echten Sozialismus". Als "Partei neuen Typs" versteht sie sich als "politische Vorhutorganisation der Arbeiterklasse" und richtet ihr Wirken auf den "revolutionären Sturz der Diktatur des Monopolkapitals" aus. Als "grundlegendes Ziel" beschreibt die MLPD die klassenlose kommunistische Gesellschaft und grenzt sich inhaltlich von anderen Parteien des linken Spektrums, wie der DKP und der Partei DIE LINKE, die sie als "revisionistisch" bezeichnet, ab. Das politische Konzept der MLPD bezieht sich auf ein Verständnis des historischen Materialismus in Anlehnung an die Theorien von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tsetung und sieht sich in der Tradition der KPD unter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.


Die Partei tritt in ganz Deutschland mit einer Landesliste an.
Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die MLPD tritt in ganz Deutschland mit einer Landesliste an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten. (TUBS/bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/
Die Grundprinzipien der MLPD zeigen sich seit der Gründung beinahe unverändert und auch an der Parteispitze gab es seitdem keine personellen Wechsel, denn Stefan Engel gewann seit 1982 alle acht Wahlen zum höchsten Amt der Partei.

Zu den konkreten politischen Zielen der MLPD gehören unter anderem: die Errichtung einer Einheitsgewerkschaft, eine kostenlose Ganztagsbetreuung für Kinder, die rechtliche Gleichstellung aller Formen von Lebensgemeinschaften, eine verpflichtende Ausbildungsquote von 10 Prozent in den Betrieben der "Großindustrie" sowie die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.

In der Vorabfassung des Berichtes des Bundesamtes für Verfassungsschutz von 2012 taucht die MLPD im Kapitel "Linksextremismus" auf.



 
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