Wer steht zur Wahl?

FREIE WÄHLER

FREIE WÄHLER


30.8.2017
Parteilogo BTW FREIE WÄHLERGründungsjahr Bundesverband
2009*
Mitgliederzahl in Deutschland
6.000*
Bundesvorsitz
Hubert Aiwanger*
Wahlergebnis 2013
1,0 Prozent
*nach Angaben der Partei
Die Partei "FREIE WÄHLER" (FREIE WÄHLER) wurde 2009 gegründet und hat ihren Ursprung in der kommunalpolitischen Bewegung. Sie entstand aus dem Bundesverband "Freie Wähler Deutschland", der seit 1965 die Funktion einer koordinierenden und repräsentativen Interessensvertretung von Wählergemeinschaften wahrgenommen hat.

Die FREIEN WÄHLER stellen die erste überregionale politische Vereinigung freier Wählergemeinschaften mit einer bundesweiten Organisationsstruktur dar und traten 2013 erstmals zur Bundestagswahl an. Die Partei selbst bezeichnet sich als moderne, liberal-konservative Bürgerbewegung und hat ihren politischen Schwerpunkt insbesondere in Bayern. Seit 1998 ist sie dort im Landtag vertreten und erzielte bei der letzten Landtagswahl 2013 mit 9,0 Prozent ihr im bundesweiten Vergleich bestes Ergebnis.

Die Partei tritt in ganz Deutschland mit einer Landesliste an.
Hier eine Übersicht über die zur Bundestagswahl zugelassenen Landeslisten.Die FREIEN WÄHLER treten in allen Ländern zur Wahl an.
PDF-Icon Eine Übersicht über alle zugelassenen Landeslisten finden Sie hier. (© TUBS/bpb)
In ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 orientieren sich die FREIEN WÄHLER an sieben Grundwerten: Gemeinschaft und Respekt, Anstand und Ordnung, Sicherheit und Stabilität, Ehrlichkeit und Fleiß, Familie und Ehe, Demokratie und Bürgertum sowie Region und Heimat. So setzen sich die FREIEN WÄHLER für die Begrenzung von Managergehältern und eine wirksame Finanzmarktregulierung ein. Für den direkten Wechsel zwischen politischen Amtsträgern in die Wirtschaft sollen Unvereinbarkeitsregelungen geschaffen werden.

Innenpolitisch unterstützt die Partei direktdemokratische Instrumente wie die Einführung einer Direktwahl des Bundespräsidenten und Volksentscheide auf Bundesebene. Auf kommunaler Ebene soll die lokale Wirtschaft gefördert und solide Kommunalfinanzen z.B. durch die Kostenübernahme von Integrationsmaßnahmen durch den Bund gesichert werden. Außerdem sprechen sich die FREIEN WÄHLER gegen die Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge aus. Außenpolitisch soll eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit geschaffen werden. Durch die Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahres, in dem zwischen Zivil- oder Wehrdienst gewählt werden kann, soll eine "funktionierende Verteidigungsarmee" gewährleistet werden. Die FREIEN WÄHLER setzen sich für eine kostenfreie Kinderbetreuung und die Privilegierung von Ehe und Familie ein.



 

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