Wer steht zur Wahl?

Partei für Gesundheitsforschung

Gesundheitsforschung


30.8.2017
Parteilogo BTW GesundheitsforschungGründungsjahr Bundesverband
2015*
Mitgliederzahl in Deutschland
173*
Bundesvorsitz
Felix Werth*
Wahlergebnis 2013
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Die Gründung der "Partei für Gesundheitsforschung" (Gesundheitsforschung) erfolgte 2015 in Berlin. Seither haben sich acht Landesverbände gegründet, ein neunter Landesverband ist in der Entstehung. Die Partei hat an den Landtagswahlen in Berlin im September 2016 und in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 teilgenommen. Sie ist bisher in keinem Landesparlament vertreten. Für die Partei für Gesundheitsforschung ist es die erste Teilnahme an einer Bundestagswahl.

Die Gesundheitsforschung ist eine "Ein-Themen-Partei". Ihr Anliegen ist es, die Erforschung altersbedingter Krankheiten sowie wirksamer Medizin gegen diese Krankheiten zu fördern. Als Beispiele für Alterskrankheiten nennt die Gesundheitsforschung etwa Krebs, Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes
Typ 2.

Die Gesundheitsforschung tritt in drei Ländern zur Wahl an und ist für etwa 41 Prozent der Wahlberechtigten wählbar.
Eine Übersicht über alle zugelassenen Landeslisten finden Sie hier.Die Gesundheitsforschung tritt in drei Ländern zur Wahl an und ist für etwa 41 Prozent der Wahlberechtigten wählbar.
PDF-Icon Eine Übersicht über alle zugelassenen Landeslisten finden Sie hier. (© TUBS/bpb)
Konkret soll die Förderung darin bestehen, in Deutschland mehr Forschungseinrichtungen mit dem Schwerpunkt auf Alterskrankheiten zu errichten und mehr Wissenschaftler in den "relevanten Gebieten" wie "Biochemie und Molekularbiologie" auszubilden. Die Gesundheitsforschung begründet ihre Ausrichtung mit solidarischen, ethischen und wirtschaftlichen Aspekten. In ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 fordert die Gesundheitsforschung, zusätzlich ein Prozent des Bundeshaushaltes in die Forschung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten zu investieren. Diese weitergehende Forschung soll vom Staat übernommen werden, um sie von der Pharmaindustrie unabhängig zu halten. Die notwendige Finanzierung will die Partei durch Umschichtungen von Mitteln innerhalb des Bundeshaushalts sichern. Die so gewonnenen Summen sollen zu 50 Prozent in neue Forschungseinrichtungen fließen. Die andere Hälfte der Mittel soll in die Ausbildung weiterer Wissenschaftler und in die Erweiterung der entsprechenden Fachbereiche an Universitäten investiert werden. Andere politische Themen möchte die Gesundheitsforschung bei einer Regierungsbeteiligung ihren Koalitionspartnern überlassen. Die Gesundheitsforschung legt sich in ihrem Wahlprogramm aber nicht auf bestimmte Partner fest. Vielmehr würde sie mit "allen großen Parteien außer der AfD" eine Koalition eingehen.



 

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