Wer steht zur Wahl?

FREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER)

Parteiprofil


28.4.2014
Logo FREIE WÄHLERGründungsjahr Bundesverband
2009*
Mitgliederzahl in Deutschland
6.500*
Bundesvorsitz
Hubert Aiwanger*
Wahlergebnis 2009
1,7 %
Spitzenkandidatin
Ulrike Müller
*nach Angaben der Partei
Die Partei "FREIE WÄHLER" (FREIE WÄHLER) entstand aus kommunalen Wählergemeinschaften, Bündnissen und Initiativen. 2008 konnten die FREIEN WÄHLER mit 10,2 Prozent erstmals in den Bayerischen Landtag einziehen, wo sie auch aktuell vertreten sind. 2013 traten die FREIEN WÄHLER zum ersten Mal auch bei der Bundestagswahl an und konnten dort ein Zweitstimmenergebnis von 1,0 Prozent erzielen. Ihre Hochburgen sind die Kommunen in Bayern und Baden-Württemberg, wo die FREIEN WÄHLER besonders in ländlichen Gebieten eine einflussreiche Rolle in der Kommunalpolitik spielen.

Anti-Parteien-Rhetorik zieht sich als Grundmelodie durch die Programmatik der FREIEN WÄHLER. Sie erheben den Anspruch, "sachbezogene und bürgernahe" Politik jenseits von "Parteiideologien" und "außerhalb von Fraktionszwängen" zu gestalten. Wer bei ihnen mitmacht, engagiert sich in der Regel für konkrete kommunale Projekte.

Unter der Führung ihres Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger treten die FREIEN WÄHLER bundesweit auch insbesondere durch Positionen zur Europapolitik in Erscheinung: Die Euro-Rettungsschirme und Eurobonds lehnt die Partei ebenso ab wie einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank. Nationale Währungen sollen als Option zur Krisenbewältigung parallel zum Euro wieder eingeführt werden können. Die Erweiterung der Europäischen Union soll solange ausgesetzt werden, bis die Finanzkrise überwunden ist. Eine weitere
Die Partei tritt mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer an.
Hier eine Übersicht über die zur Europawawahl zugelassenen Bundes- und Landeslisten.Die FREIEN WÄHLER treten mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Europawawahl zugelassenen Bundes- und Landeslisten. (© TUBS/bpb)
Abgabe nationaler Souveränitätsrechte an die Europäische Union wird grundsätzlich abgelehnt.

Der im Januar 2014 beschlossene "Europaplan für ein demokratisches und transparenteres Europa der Bürger und Regionen – nicht der Lobbyisten" setzt vor allem auf das Subsidiaritätsprinzip. Dabei soll der Ausschuss der Regionen zu einer dritten, gleichberechtigten Kammer neben dem Europäischen Parlament und dem Rat weiterentwickelt werden, die gemeinsam mit dem Europäischen Parlament die Kommission wählen soll. Die Europäische Bürgerinitiative soll zu einem Volksentscheid ausgebaut, das Transparenzregister der EU verbindlich und die Informationspflichten von Lobbygruppen deutlich verschärft werden.