Wer steht zur Wahl?

Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)

Parteiprofil


28.4.2014
Logo Die PARTEIGründungsjahr Bundesverband
2004*
Mitgliederzahl in Deutschland
12.350*
Bundesvorsitz
Martin Sonneborn*
Wahlergebnis 2009
-
Spitzenkandidat
Martin Sonneborn
*nach Angaben der Partei
Die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" (Die PARTEI) wurde im Jahre 2004 von Redakteuren des Satire-Magazins Titanic gegründet. Ihre Kurzbezeichnung setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vollständigen Bezeichnung zusammen. Das Programm der PARTEI weist einen parodistisch-satirischen Charakter auf. Angesichts ihres öffentlichen Auftretens und ihrer Programmatik wird ihre Ernsthaftigkeit jedoch immer wieder infrage gestellt. Der Bundeswahlausschuss verweigerte ihr unter anderem wegen Zweifeln an der Ernsthaftigkeit der PARTEI die Zulassung zur Bundestagswahl 2009.

Zur Bundestagswahl 2013 wurde Die PARTEI jedoch zugelassen und erreichte 0,2 Prozent der Zweitstimmen. Das beste Landesergebnis erzielte sie mit 1,0 Prozent in Berlin. Im Rahmen des Bundesparteitages am 22. Juni 2013 in Bremen hat Die PARTEI beschlossen, mit einer gemeinsamen Liste für alle Länder bei der Europawahl 2014 anzutreten. Spitzenkandidat ist der Journalist und Satiriker Martin Sonneborn, der bereits erklärt hat, im Falle des Einzugs ins Parlament seinen Sitz nach einem Monat für einen anderen Listenkandidaten abzugeben. An der Wahl zum Europäischen Parlament 2009 nahm DIE PARTEI nicht teil.

Das Programm der PARTEI enthält Vorschläge und Forderungen zu den Bereichen Arbeitspolitik, Gleichstellung, Gesundheitspolitik, Umweltpolitik und direkte Demokratie. Damit greift die Partei immer
Die Partei tritt mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer an.
Hier eine Übersicht über die zur Europawawahl zugelassenen Bundes- und Landeslisten.Die PARTEI tritt mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer an.
PDF-Icon Hier eine Übersicht über die zur Europawawahl zugelassenen Bundes- und Landeslisten. (© TUBS/bpb)
wieder relevante Probleme auf und bringt sich mit satirischen Lösungsvorschlägen in aktuelle Diskussionen ein. So fordert Die PARTEI unter anderem die Einführung einer "Faulenquote", die Abschaffung der Sommerzeit, die Reformation des Schulsystems zu einem G1-System, also die Kürzung der Schulzeit auf ein Jahr, und die Begrenzung von Managergehältern auf das 25.000 Fache eines Arbeiterlohns. Darüber hinaus fordert Die PARTEI den Bau einer Mauer "um Deutschland herum", auch als Zeichen ihrer Absage an "Globalisierung, weitere Europäisierung und unkontrollierte Finanzströme." Die PARTEI zieht ohne eigenes Programm in den Europawahlkampf. Stattdessen wirbt sie mit dem Slogan "Europa ist uns egal!" um Wählerstimmen, da dies "rund 72 Prozent der Wähler aus der Seele spreche."



 
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