Wer steht zur Wahl?

4.9.2018 | Von:
Lukas Kiepe

Graue Panther (Graue Panther)

Graue Panther (Logo)Gründungsjahr Landesverband
2008*
Mitgliederzahl in Hessen
96*
Landesvorsitz
Harald Fromke*
Wahlergebnis 2013
0,1 Prozent
*nach Angaben der Partei
Die Partei "Graue Panther" (Graue Panther) entstand formal im Oktober 2013 durch den Zusammenschluss der Parteien "Graue Panther Deutschland" und "Allianz Graue Panther" und firmierte bis zu einem Namensstreit als "Allianz Graue Panther Deutschland". All diese Parteien stehen in einer mehr oder minder starken Tradition der 2008 aufgelösten Partei "Die Grauen – Graue Panther", die 1989 gegründet wurde und auf eine 1970 initiierte Bewegung zurückgeht. Die Vorläuferpartei trat bei der Landtagswahl in Hessen 2013 an. In der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ist die Partei mit einem Mandat vertreten.

Die Grauen Panther "wollen alle Bürger ansprechen, auch die, die der derzeitigen Politik den Rücken gekehrt haben". Sie verstehen sich nicht als Seniorenpartei. Hierfür legt die Partei ein Programm mit den Schwerpunkten Bildung, Familie, Wohnraum, Finanzen, Verkehr, Soziales und Umwelt vor.

Für die Grauen Panther hat die Schulpolitik "absolute Priorität". Sie fordern mehr Ganztagsschulen, gleiche Bildungschancen für alle und eine kostenfreie Bildung bis zum qualifizierten Abschluss. Zu den familienpolitischen Forderungen gehören die Bekämpfung von Kinderarmut und eine ausreichende Ausstattung der Kindergärten und Krippen, in denen eine Frühförderung und optimale Betreuung für jedes Kind möglich sein soll. Neben der Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus fordert die Partei einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Verlagerung von Verwaltungsarbeitsplätzen "in das dünn besiedelte Umland". Zu den finanzpolitischen Forderungen der Partei gehört die Abschaffung von zwei der drei Regierungspräsidien. Die Grauen Panther setzen sich für eine bessere Unterstützung der häuslichen Pflege, für mehr qualifiziertes Personal in den stationären Pflegeeinrichtungen und für mehr Zeit für die Patienten in den ambulanten Diensten ein. In ihrem umweltpolitischen Programm kündigt die Partei an, auf die Aufstellung von Wahlplakaten und damit auf einen großen Müllberg zu verzichten.


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