Wer steht zur Wahl?

Die Violetten – für spirituelle Politik (DIE VIOLETTEN)


24.4.2017
Parteilogo Die VIOLETTEN Gründungsjahr Landesverband
2007*
Mitgliederzahl in NRW
98*
Landesvorsitz
Marion Schmitz / Markus Weiß*
Wahlergebnis 2012
nicht angetreten

*nach Angaben der Partei
Der Bundesverband der Partei "Die Violetten – für spirituelle Politik" (DIE VIOLETTEN) wurde 2001 unter dem Namen "Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter" in Dortmund gegründet. Im gleichen Jahr entstand der Landesverband Nordrhein-Westfalen. Nach der Auflösung aller Landesverbände im Jahr 2005 wurde der Landesverband Nordrhein-Westfalen 2007 erneut gegründet. Seit 2008 trägt die Partei offiziell die Kurzbezeichnung "DIE VIOLETTEN". Die Partei versteht sich als "Vertreter und Sprachrohr einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen" und sieht sich "dem Wohl allen Seins verpflichtet". Ziel der Partei ist "Menschlichkeit statt Kapitaldiktatur". DIE VIOLETTEN wollen die Wirtschaft grundlegend neu organisieren, um eine "Postwachstumsökonomie" zu etablieren und die Gesellschaft zu entschleunigen. So soll mehr "Zeit für Wesentliches" bleiben, wozu sie insbesondere Familie, Soziales und Kultur zählen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen soll einen Großteil der Sozialleistungen ersetzen. Die bestehenden Krankenkassen sollen durch eine "Solidarkasse" abgelöst, die "Schulmedizin mit dem Heilerwesen" zusammengeführt werden. In der Umweltpolitik fordern DIE VIOLETTEN das Ende der industriellen Landwirtschaft, neue Wohnkonzepte und alternative Arten der Energiegewinnung, darunter auch in der Physik umstrittene Verfahren wie die Nutzung der "Nullpunktenergie". In der Schulpolitik streben DIE VIOLETTEN eine "ideologiefreie" Bildung an, die nicht allein "Leistungseffizienz" betont. Dazu sollen Noten und das Zentralabitur abgeschafft, G9 wieder eingeführt und "Homeschooling" (Hausunterricht) im Einzelfall erlaubt werden. In der Flüchtlingspolitik plädieren DIE VIOLETTEN dafür, die aktuelle Situation als "Flüchtlingschance" zu sehen und fordern einen "verstärkten Austausch zwischen Kulturen und Religionen".



 

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