Wer steht zur Wahl?

PAN - die Parteilosen (PAN)


24.4.2017
Parteilogo NRW PAN Gründungsjahr Landesverband
keine Angabe
Mitgliederzahl in NRW
keine Angabe
Landesvorsitz
keine Angabe
Wahlergebnis 2012
nicht angetreten
Die Partei "PAN - die Parteilosen" (PAN) wurde im Oktober 2016 in Paderborn als Partei gegründet und tritt somit in diesem Jahr das erste Mal zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an. Der Name "PAN" ist nach Auskunft der Partei dem griechischen Wort für "ganz" entlehnt. Die Mitglieder der Partei teilen eine esoterische Weltanschauung und berufen sich auf die Typenlehre des Enneagramms und der Spirale der Entwicklung. Vorsitzender ist der Yoga-Lehrer Lothar Wester. Sie hat derzeit fünf Mitglieder und es sollen nach Auskunft der Partei auch nicht unbedingt mehr Mitglieder werden.

Mit einem neuen Demokratiesystem möchte die PAN die aus ihrer Sicht zunehmend instabilere Parteien-Demokratie reformieren. Demnach unterwerfen sich Berufspolitiker zu stark einem Parteikonsens. Viele Menschen seien zwar in der Lage gute Politik zu machen, doch sie würden sich nicht mit Parteiprogrammen identifizieren und es sei ihnen zuwider sich gegen den Parteienkonsens durchzusetzen. Lösungen für aktuelle Herausforderungen lägen weniger in Parteiprogrammen, sondern gingen vor allem von starken Persönlichkeiten aus. Die PAN möchte deshalb charakterstarken Menschen, die an keine Partei gebunden sind, ein Angebot machen. Als Talent-Scout wollen die Mitglieder der Partei fähige Kandidatinnen und Kandidaten identifizieren und für politische Positionen nominieren. Die Mitglieder selbst streben keine politischen Ämter an. Ihre Aufgabe sehen sie darin, die nominierten Politiker bei der Einhaltung der ethischen Grundsätze der PAN zu unterstützen und durch Coachings für deren innere Gelassenheit zu sorgen.

Ein konkretes Parteiprogramm gibt es nicht. Die Handlungsfelder der PAN hängen von den Expertisen der noch auszuwählenden Politiker ab. Mögliche Themen sind u.a. die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, ein sozialeres Steuersystem, bürokratische Deregulierung, Globalisierung, psychische und physische Gesundheit, Bildung, Umwelt, Massentierhaltung und Geldpolitik.



 

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