Wer steht zur Wahl?

Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)


24.4.2017
Die Gesundheitsforschung verfolgt einzig das Ziel, die Forschung gegen altersbedingte Krankheiten zu fördern. Nach dem Willen der 2015 gegründeten Partei soll zusätzlich ein Prozent des staatlichen Haushalts in diese Forschung investiert werden. Zu anderen politischen Fragen positioniert sich die Partei nicht.

Parteilogo NRW Gesundheitsforschung Gründungsjahr Landesverband
2017*
Mitgliederzahl in NRW
20*
Landesvorsitz
Saif Al Basri*
Wahlergebnis 2012
nicht angetreten

*nach Angaben der Partei
Die "Partei für Gesundheitsforschung" (Gesundheitsforschung) wurde 2015 in Berlin gegründet und hat aktuell acht Landesverbände. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen wurde im Februar 2017 in Dortmund gegründet. Nach dem Berliner Landesverband ist er der zweite, der zu einer Landtagswahl antritt. Gesundheitsforschung versteht sich als "Ein-Themen-Partei", die sich dafür einsetzt, die Forschung gegen altersbedingte Krankheiten zu fördern. Darunter versteht sie "Krankheiten, die mit höherem Lebensalter immer häufiger vorkommen" wie "Krebs, Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes Typ 2, Makuladegeneration, Arthrose, Osteoporose und Parkinson." Diese Forderung versteht sie nicht als Konkurrenz zur Forschung gegen andere – nicht altersbedingte – Krankheiten. Diese soll "auf keinen Fall gekürzt werden."

Die einzige programmatische Forderung der Partei besteht darin, die Forschung gegen Alterskrankheiten zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, soll zusätzlich ein Prozent des staatlichen Haushalts durch Umschichtung in diese Forschung investiert werden. Die Hälfte dieser Ausgaben soll in den Bau von Forschungseinrichtungen fließen, die andere Hälfte in die Ausbildung von Wissenschaftlern in den "relevanten Gebieten". Die Partei will ausschließlich das Thema der Gesundheitsforschung besetzen und sieht sich in allen anderen politischen Fragen als neutral an. Als Ein-Themen-Partei strebt Gesundheitsforschung eine Koalition mit anderen Parteien an und sieht Koalitionsmöglichkeiten mit "allen großen Parteien außer der AfD". Ihr Ziel ist es auch, dass die großen Parteien auf einen möglichen Wahlerfolg der Gesundheitsforschung reagieren und das Thema selbst stärker in den Fokus nehmen.



 

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