Wer steht zur Wahl?

Schöner Leben (Schöner Leben)


24.4.2017
Schöner Leben wurde 2016 gegründet. Die Partei will sich für eine sanktionsfreie Grundsicherung einsetzen und Bildung komplett gebührenfrei gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt sind direktdemokratische Elemente wie Volksbegehren und der Auf- und Ausbau von Kinder- und Jugendparlamenten.

Parteilogo NRW Schöner Leben Gründungsjahr Landesverband
2016*
Mitgliederzahl in NRW
125*
Landesvorsitz
Janina Herff*
Wahlergebnis 2012
nicht angetreten

*nach Angaben der Partei
Die Partei "Schöner Leben" (Schöner Leben) wurde im Sommer 2016 in Essen gegründet. Ihre Wurzeln gehen auf die Ratsgruppe "Schöner Links" des Essener Stadtparlaments zurück, welche sich dort zuvor von der Fraktion der Partei DIE LINKE abgespalten hatte.

In ihrem Wahlprogramm möchte Schöner Leben ein Angebot für all jene machen, die von der aktuellen Parteienpolitik enttäuscht sind. Durch mehr basisdemokratische Mitbestimmung möchte die Partei die "Demokratie revitalisieren". Unabhängig von der Parteizugehörigkeit und dem sozialen Status soll jeder, der sich zu einem "achtsamen Umgang miteinander" und dem Grundgesetz bekennt, an der Willensbildung in der Partei mitwirken dürfen. Politische Entscheidungen sollen nach Möglichkeit im Konsens getroffen werden. Um einer parteiinternen "Kungelei" entgegenzuwirken hat Schöner Leben nach eigenen Angaben jeden vierten Listenplatz zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen verlost.

Das Parteiprogramm ist noch im Entstehungsprozess. Bislang werden als Eckpunkte unter anderem folgende parteipolitische Ziele genannt: Sozialpolitisch möchte sich Schöner Leben für eine soziale Grundsicherung einsetzen, die wirksam gegen Armut schützt und frei von Sanktionen ist. Das Bildungssystem soll von der Kita bis zur Hochschule gebührenfrei sein und sich an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Der konfessionelle Religionsunterricht soll durch einen Ethikunterricht ersetzt werden. Wirtschaftspolitisch wird angestrebt regionale Wertschöpfungsketten zu stärken um hierdurch Arbeitsplätze zu schaffen und die Umweltbelastung zu reduzieren. Mehr direktdemokratische Elemente wie Volksbegehren, der Auf- und Ausbau von Kinder- und Jugendparlamenten und die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre sollen die Teilhabe aller Menschen an der Politik ermöglichen.



 

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