Wer steht zur Wahl?

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)


2.3.2017
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Gründungsjahr Landesverband
1955*
Landesvorsitz
Annegret Kramp-Karrenbauer*
Mitgliederzahl im Saarland
17.240*
Wahlergebnis 2012
35,2 %
*nach Angaben der Partei
Die "Christlich Demokratische Union Deutschlands" (CDU) wurde im Saarland 1952 gegründet. Nach dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik im Jahr 1957 entwickelte sie sich zur stärksten politischen Kraft. Sie regierte das Saarland fast drei Jahrzehnte lang, zeitweise mit absoluter Mehrheit, ehe sie 1985 gegen die SPD und deren populären Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine unterlag und für 14 Jahre in die Opposition ging. 1999 errang die CDU mit Peter Müller an der Spitze wieder einen Wahlsieg und regiert das Saarland seither ununterbrochen. Nach zehn Jahren absoluter Mehrheit bildete sie 2009 mit FDP und GRÜNEN das bundesweit erste Jamaika-Bündnis. Die 2011 zur Ministerpräsidentin gewählte Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte dieses Bündnis jedoch Anfang 2012 auf, weil die FDP angesichts mehrerer Affären aus ihrer Sicht die Regierungsfähigkeit vermissen ließ. Nach der vorgezogenen Wahl 2012 bildeten CDU und SPD – wie bereits vor der Wahl angekündigt – eine große Koalition.


Die Partei tritt mit einer Landesliste und drei Wahlkreislisten im ganzen Saarland an. Eine Aufstellung aller zugelassenen Kreis- und Landeswahlvorschläge finden Sie auf saarland.de.Die Partei tritt mit einer Landesliste und drei Wahlkreislisten im ganzen Saarland an. Eine Aufstellung aller zugelassenen Kreis- und Landeswahlvorschläge finden Sie auf saarland.de.
Die CDU will die große Koalition mit der SPD fortsetzen und setzt im Wahlkampf auf die Beliebtheit von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Partei hebt hervor, dass die Einigung auf einen neuen Bund-Länder-Finanzausgleich ab 2020 die Eigenständigkeit des Saarlandes sichere und eine Erhöhung der Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie den Einstieg in die Schuldentilgung ermögliche. Um das ab 2020 zusätzlich zur Verfügung stehende Geld effizient investieren zu können, sollen die Kompetenzen für die Themen Bau und Infrastruktur nach bayerischem Vorbild im Innenministerium gebündelt werden. Ein zweiter Schwerpunkt im CDU-Wahlkampf ist die innere Sicherheit. Die CDU tritt für eine Stärkung von Polizei und Verfassungsschutz und für einen Ausbau der Videoüberwachung ein. Die Bundeswehr soll bei Terroranschlägen die Arbeit der Polizei unterstützen können. Abgelehnte Asylbewerber sollen konsequent abgeschoben werden. In einem Integrationsgesetz will die CDU verpflichtende Integrationsvereinbarungen mit Zuwanderern und mögliche Sanktionen vorschreiben. In der Bildungspolitik will die CDU am achtjährigen Gymnasium sowie an Gemeinschaftsschulen und Förderschulen festhalten.



 

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