Wer steht zur Wahl?

Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE)


2.3.2017
Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE) Gründungsjahr Landesverband
1989*
Mitgliederzahl im Saarland
150*
Landesvorsitz
Roland Körner*
Wahlergebnis 2012
1,7 %
*nach Angaben der Partei
Die "Familien-Partei Deutschlands" (FAMILIE) wurde 1981 in Bayern gegründet. Sie setzt sich für die Interessen von Eltern und Kindern ein, wobei diese in allen Politikbereichen Berücksichtigung finden sollen. FAMILIE gibt es heute in 13 der 16 Bundesländer. Im Jahr 2014 errang sie erstmals ein Mandat bei der Wahl zum Europäischen Parlament. Das Saarland ist einer der regionalen Schwerpunkte der Partei. Der Landesverband entstand 1989. Der damalige Landesvorsitzende Franz-Josef Breyer, ein Kinderarzt, wurde im gleichen Jahr auch zum Bundesvorsitzenden gewählt und behielt dieses Amt bis 2006. FAMILIE ist besonders im Saarpfalz-Kreis verwurzelt. 2014 erhielt sie bei der Stadtratswahl in St. Ingbert 12,5 Prozent der Stimmen. Seit 1990 hat sie sich an allen Landtagswahlen im Saarland beteiligt – meist mit im Ländervergleich überdurchschnittlichen Ergebnissen. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichte die Partei im Saarland 2004 mit 3,0 Prozent.

Die Partei tritt mit einer Landesliste und drei Wahlkreislisten im ganzen Saarland an. Eine Aufstellung aller zugelassenen Kreis- und Landeswahlvorschläge finden Sie auf saarland.de.Die Partei tritt mit einer Landesliste und drei Wahlkreislisten im ganzen Saarland an. Eine Aufstellung aller zugelassenen Kreis- und Landeswahlvorschläge finden Sie auf saarland.de.
Mit einem Mix aus landes- und bundespolitischen Verbesserungen für Familien tritt FAMILIE zur Landtagswahl an. Die Partei setzt sich dafür ein, dass das Land Eltern künftig ein Betreuungsgeld zahlt, wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen – als Vorstufe eines sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes. Die Gründung einer Familie dürfe kein Armutsrisiko sein. Die Kitas sollen gebührenfrei werden. Die Landkreise sollen zum neunjährigen Gymnasium zurückkehren können, mittelfristig macht sich die Partei für ein generelles G9 stark. Um die Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, soll eine Abgabe erhoben werden, die Einkommen und Kinderzahl eines Haushaltes berücksichtigt. Bundespolitisch setzt sich die Partei für ein Wahlrecht bereits ab Geburt und mehr finanzielle Anreize für die häusliche Pflege ein. Die Erziehung von Kindern soll sich auch in der Rente wesentlich stärker niederschlagen.



 

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