Wer steht zur Wahl?

"Zukunft. Schleswig-Holstein" (Z.SH)


4.4.2017
Parteienlogo Schleswig-Holstein Z.SH Gründungsjahr Landesverband
2017
Mitgliederzahl im Schleswig-Holstein
68*
Landesvorsitz
Lasse Lorenzen*

*nach Angaben der Partei
Die Partei "Zukunft. Schleswig-Holstein" (Z.SH) wurde im Januar 2017 gegründet. Sie ist aus dem Versuch hervorgegangen, ein Bürgerbegehren für die Sicherung der medizinischen Grundversorgung im Kreis Nordfriesland auf den Weg zu bringen. Damit wollten die Initiatoren des Begehrens gegen die Schließung von Krankenhäusern und Geburtsstationen im Kreis Nordfriesland im Nordwesten von Schleswig-Holstein vorgehen. Nachdem Teile des Begehrens vom Innenministerium für nicht zulässig erklärt worden waren, gründeten die Initiatoren diese Partei. An Wahlen hat sie bislang nicht teilgenommen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Partei knüpfen an die Zielrichtung des Bürgerbegehrens an. Im Wahlprogramm werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum in den Mittelpunkt gestellt. Die Wahl des Wohnortes darf nach Ansicht von Z.SH keine Auswirkungen auf die Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen haben. An jedem Ort müsse, so die Partei, die Lebensqualität mindestens jene Standards erfüllen, die einer entwickelten Gesellschaft würdig seien. Die Partei richtet sich gegen den Verlust von Einrichtungen der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Durch die Abwicklung dieser Einrichtungen seien die Bürgerinnen und Bürger mit großen Lebensrisiken konfrontiert. Die Partei fordert insbesondere den Erhalt von wohnortnahen Krankenhäusern und dörflichen Polizeiwachen, aber auch Kindertageseinrichtungen, Schulen und Pflegedienste werden genannt. Z.SH spricht sich gegen die Privatisierung der Infrastruktur und der Daseinsvorsorge aus. Die Bürgerinnen und Bürger sollen direkt an der Politik beteiligt werden. Dadurch könne verloren gegangenes Vertrauen in die Politik zurückgewonnen werden. Die Partei bekennt sich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Demokratie. Von eingewanderten Personen verlangt die Partei, dass diese sich an die in Deutschland geltenden Regeln halten. In der Sicherheitspolitik solle sich das Recht an den Opfern orientieren und nicht an "Entschuldigungen für die Täter".



 

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