Offshore-Windpark nahe Shanghai. Die 102 Mega-Watt Offshore-Anlage wurde Mitte 2010 fertiggestellt und ist die größte in ganz Asien. Die 34 Windturbinen mit jeweils 3 Mega-Watt Leistung können 200.000 Haushalte in Shanghai mit Energie versorgen.

Factsheet Naher Osten

16.12.2008
Die Bedeutung des Nahen und Mittleren Osten für den globalen Energiemarkt ist enorm: 61 Prozent der Erdölreserven weltweit befinden sich in der Region. Dabei entfallen rund 58 Prozent der Ölreserven auf nur fünf Staaten: Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Naher und Mittlerer Osten: Anteil an der Bevölkerung, den Energiereserven, dem Energieverbrauch und der Energieproduktion in Prozent weltweit, 2007Naher und Mittlerer Osten: Anteil an der Bevölkerung, den Energiereserven, dem Energieverbrauch und der Energieproduktion in Prozent weltweit, 2007

Erdöl, Erdgas, Kohle: Anteil an den Energieträgern weltweit in Prozent



Die Bedeutung des Nahen und Mittleren Osten für den globalen Energiemarkt ist enorm: 61 Prozent der Erdölreserven weltweit befinden sich in der Region. Dabei entfallen rund 58 Prozent der Ölreserven auf nur fünf Staaten: Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Alle fünf gehören der OPEC an, der Organisation Erdöl exportierender Länder, und sind innerhalb des Förderkartells die erdölreichsten Länder.

Saudi-Arabien allein besitzt 21 Prozent der Ölreserven weltweit. In dem Königreich findet sich das größte konventionelle Ölfeld der Welt: Aus dem Ghawar-Feld, im Osten des Landes, werden täglich rund 5 Millionen Barrel Öl gepumpt, das sind fast 6 Prozent der Förderleistung weltweit. Auch beim Erdgas spielen die Länder des Nahen und Mittleren Osten eine wichtige Rolle: Sie verfügen über 41 Prozent der globalen Reserven. Öl und Gas sind sowohl für den Export als auch für die regionale Energieversorgung entscheidend.

Naher und Mittlerer Osten: Verbrauchsmuster anhand einzelner Energieträger. Quelle: BP: Statistical Review of World Energy June 2008Naher und Mittlerer Osten: Verbrauchsmuster anhand einzelner Energieträger. Quelle: BP: Statistical Review of World Energy June 2008
Von zeitlichen Schwankungen abgesehen nimmt die Produktion von Erdöl sowie Erdgas in der Region konstant zu. Vor allem der Gasmarkt wächst, die Förderung hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt: 1997 wurden noch 175 Milliarden Kubikmeter Gas produziert, 2007 waren es 355 Milliarden – ein Anteil von 12 Prozent an der weltweiten Erdgasproduktion. Die Produktionszunahme beim Erdöl fällt geringer aus und lag bei knapp 16 Prozent: 1997 wurden täglich knapp 22 Millionen Barrel gefördert. 2007 waren es über 25 Millionen Barrel Öl täglich – ein Anteil von über 30 Prozent an der Förderung weltweit.

Die Länder des Nahen und Mittleren Osten sind für die USA, West-Europa und Teile Asiens ein entscheidender Öllieferant. Doch nicht nur die erdölimportierenden Länder sind auf das Ölgeschäft angewiesen, umgekehrt sind die Länder des Nahen und Mittleren Osten von den Erlösen aus dem Öl-Exportgeschäft abhängig – teils massiv. Oft decken die Einnahmen den Löwenanteil des Bruttoinlandsprodukts. In Kuwait stammten laut Energy Information Administration (EIA) im Jahr 2006 über 90 Prozent der Exporterlöse aus dem Ölgeschäft, das waren zwei Fünftel des Bruttoinlandsprodukts. Um diese Abhängigkeit vom Ölexport zu verringern, arbeitet nicht nur Kuwait, auch die anderen Länder des Nahen und Mittleren Osten, verstärkt an einer Diversifizierung der Wirtschaft.

Auch beim Energieverbrauch selbst ist die Region stark von Öl und Gas abhängig. Der Erdölverbrauch ist in den letzten 10 Jahren um 40 Prozent gestiegen, bei Erdgas lag der Zuwachs sogar bei knapp 82 Prozent. Kohle sowie erneuerbare Energien sind kaum von Bedeutung für den Energiemarkt im Nahen und Mittleren Osten, bislang gibt es zudem keine Atomkraftwerke in der Region. 2007 verbrauchte die Bevölkerung des Nahen und Mittleren Osten rund 574 Millionen Tonnen Rohöläquivalent, das entsprach rund 5 Prozent des Primärenergieverbrauchs weltweit. In der Region leben rund 3 Prozent der Weltbevölkerung. Der Pro-Kopf-Verbrauch schwankt stark innerhalb der Region: Laut EIA lag er im Jahr 2005 bei 12,4 Btu im Jemen und bei 1.000 Btu in Katar. In Saudi-Arabien lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 252 Btu. Der Durchschnittsverbrauch innerhalb der Region lag bei 124,7 Btu (die Energieeinheit Btu steht für British Thermal Unit und entspricht rund 1.000 Joule.)

Erdöl



Erdölreserven und Produktion Erdölreserven in 1.000 Millionen Barrel Anteil an den Reserven weltweit Erdölproduktion in 1.000 Barrel pro Tag Anteil an der Erdöl-
produktion weltweit
Saudi-
Arabien
264,2 21,3 % 10413 12,6 %
Iran 138,4 11,2 % 4401 5,4 %
Irak 115,0 9,3 % 2145 2,7 %
Kuwait 101,5 8,2 % 2626 3,3 %
Vereinigte
Arabische
Emirate
97,8 7,9 % 2915 3,5 %
Andere 38,4 3,1 % 2677 3,3 %
Gesamt 755,3 61,0 % 25176 30,8 %

Erdölverbrauch
in 2007
Erdölverbrauch in 1.000 Barrel pro Tag Anteil am Erdölverbrauch weltweit
Saudi-
Arabien
2154 2,5 %
Iran 1621 1,9 %
Vereinigte
Arabische
Emirate
450 0,6 %
Kuwait 276 0,4 %
Andere 1703 2,0 %
Gesamt 6203 7,4 %


Saudi-Arabien besitzt 35 Prozent der Erdölreserven im Nahen und Mittleren Osten: Das Königreich ist damit das erdölreichste Land in der Region. Auch weltweit rangiert Saudi-Arabien auf Platz 1, dann folgen Iran, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Erst auf Platz 6 folgt Venezuela als erdölreichstes Land außerhalb der Region. Bei den Top Ten der Ölproduzenten weltweit ist die Situation etwas gemischter: Auch hier liegt Saudi-Arabien auf Platz 1, Iran folgt auf Rang 4, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait auf Platz 8 und 9.

Die Länder des Nahen und Mittleren Osten dominieren den globalen Ölmarkt: 2007 entfielen fast 36 Prozent der weltweiten Ölexporte auf die Region. Täglich wurden 4 Millionen Barrel Öl aus der Region nach Japan geliefert, 2,9 Millionen nach Europa und 2,2 Millionen gingen in die USA. Dabei war Saudi-Arabien laut EIA im Jahr 2006 der größte Netto-Ölexporteur weltweit. Das Land verbuchte einen Netto-Export von täglich 8,5 Millionen Barrel. Die Vereinigten Arabischen Emirate folgten auf Platz 3, Iran und Kuwait nahmen Rang 5 und 6 ein. Saudi-Arabien exportiert laut EIA schätzungsweise 50 Prozent seines Rohöls nach Asien, vor allem nach Japan, Südkorea, China und auch Indien, ebenso sind die USA ein zentraler Handelspartner. 2007 deckte Saudi-Arabien 12 Prozent der Rohölimporte in den USA und war damit drittwichtigster Lieferant. Auch Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate liefern einen Großteil nach Asien, ebenso nach West-Europa und in die USA. Der Iran liefert auf Grund eines Handelsembargos kein Öl in die USA, insgesamt geht der Großteil der iranischen Exporte nach Asien: nach Japan, China, Indien und Süd-Korea. Obwohl der Iran laut EIA in 2006 der fünftgrößte Netto-Ölexporteur weltweit war, importiert das Land rund 40 Prozent seines Verbrauchs an Benzin und Diesel, denn es fehlt an Raffinerie-Kapazitäten. Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen waren für Deutschland in 2007 Syrien und Saudi-Arabien die wichtigsten Öllieferanten aus der Region – mit einem Anteil von 2,9 bzw. 2,2 Prozent an den Rohölimporten.

Auf der Öl-Verbrauchsseite ist vor allem Saudi-Arabien zu nennen. Das Königreich liegt auf Platz 10 der Ölverbraucher weltweit mit gerade einmal 27 Millionen Menschen. In den letzten 10 Jahren ist der Ölkonsum um mehr als 50 Prozent gewachsen. Laut EIA deckte das Land im Jahr 2005 60 Prozent seines Energiebedarfs durch Öl. Kuwait bestritt im Jahr 2004 66 Prozent seines Energieverbrauchs mit Öl; und im Irak deckte der Rohstoff sogar 94 Prozent des Energieverbrauchs und war damit fast die einzige Energiequelle. Im Irak ist in Folge von Sanktionen und zwei Kriegen die Infrastruktur des Erdölsektors stark angegriffen. Doch im Vergleich zum Vorjahr nahm die Erdölproduktion in 2007 um mehr als 7 Prozent zu und lag bei 2,7 Prozent der Ölproduktion weltweit. Das Land besitzt die drittgrößten Ölreserven der Welt.

Erdgas




Erdgasre-
serven und Produktion
Erdgasre-
serven in Billionen Kubikmeter
Anteil weltweit Erdgaspro-
duktion in Milliarden Kubikmeter
Anteil an der Erdgasproduktion weltweit
Iran 27,8 15,7 % 111,9 3,8 %
Irak 3,17 1,8 % -- --
Kuwait 1,78 1,0 % 12,6 0,4 %
Katar 25,60 14,4 % 59,8 2,0 %
Saudi-Arabien 7,17 4,0 % 75,9 2,6 %
Vereinigte Arabische Emirate 6,09 3,4 % 49,2 1,7 %
Andere 1,52 0,9 % 46,4 1,6 %
Gesamt 73,21 41,3 % 355,8 12,1 %

Erdgasverbrauch Erdgasverbrauch in Milliarden Kubikmeter Anteil am Erdgasverbrauch weltweit
Iran 111,8 3,8 %
Irak -- --
Kuwait 12,6 0,4 %
Katar 20,5 0,7 %
Saudi-Arabien 75,9 2,6 %
Vereinigte Arabische Emirate 43,2 1,5 %
Andere 35,3 1,2 %
Gesamt 299,4 10,2 %


Nach Russland verfügt der Iran über die größten Erdgasreserven weltweit; dann folgen Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Gemeinsam verfügt der Nahe und Mittlere Osten über mehr als 40 Prozent der Erdgasreserven weltweit. Innerhalb der Region ist der Iran mit über 38 Prozent das erdgasreichste Land. Zugleich ist das Land der viertgrößte Erdgasproduzent weltweit, auf Rang 7 folgt Saudi-Arabien als weiterer wichtiger Gasproduzent aus der Region.

Die Gasproduktion im Iran ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, doch auch der Verbrauch nahm erheblich zu: 1987 wurden noch 16 Milliarden Kubikmeter Gas verbraucht, 2007 waren es knapp 112 Milliarden Kubikmeter. Laut EIA deckte Gas im Jahr 2004 49 Prozent des Energiehaushalts ab, an zweiter Stelle folgte Öl mit einem Anteil von 48 Prozent. Zurzeit versucht der Iran verstärkt in das Erdgas-Exportgeschäft einzusteigen. Es gibt einen Gas-Vertrag mit der Türkei. Teheran will auf den west-europäischen Gasmarkt vordringen; hier wäre die Türkei ein wichtiges Transitland. Der Iran hat außerdem Interesse am möglichen Bau der Nabucco-Gaspipeline geäußert, die von der Ost- in die Westtürkei, über den Balkan weiter nach Westeuropa führen soll. Auch laufen Verhandlungen über eine Pipeline, die Gas aus dem Iran nach Pakistan und weiter nach Indien bringen soll. Und nicht zuletzt will der Iran gemeinsam mit Russland und Katar eine Gas-OPEC aufbauen, die ähnlich der OPEC als Förderkartell arbeiten soll. Die Ambitionen Irans auf dem Energiemarkt sind international umstritten, denn der UN-Sicherheitsrat hat Sanktionen gegen das Land verhängt wegen seines umstrittenes Atomprogramms.

Iran und Katar teilen sich das größte bekannte Gasfeld der Welt, das South-Parc bzw. North-Dome-Feld im persischen Golf. Katar ist schon heute ein wichtiger Exporteur und rangierte laut International Energy Agency (IEA) im Jahr 2007 auf Rang 7 der Gaslieferanten weltweit. Der Kleinstaat verfügt über mehr als 14 Prozent der globalen Gasreserven; die Gasproduktion nimmt stetig zu und hat sich von 1997 bis 2007 mehr als verdreifacht (1997: 17,4 Milliarden Kubikmeter; 2006: 59,8 Milliarden). In 2006, so EIA, löste Katar Indonesien als wichtigsten Exporteur von Liquefied Natural Gas (LNG), von Flüssiggas, ab. Der Großteil des LNG geht nach Japan, Südkorea und Indien sowie nach Spanien. Auch für die Energieversorgung Katars ist Gas von Bedeutung: 2004 deckte der Rohstoff 79 Prozent des Verbrauchs, so die EIA.

Seit November liefert eine Pipeline Gas von Katar über die Vereinigten Arabischen Emirate in den Oman. Mit dem Dolphine-Projekt ist das erste Gas-Netzwerk in der Region entstanden. Der Oman selbst verfügt zwar auch über Gas – 0,4 Prozent der weltweiten Reserven – und exportiert vor allem LNG nach Südkorea und Japan, doch zugleich nimmt auch der Gasverbrauch im Land zu.

Kohle



Anders als bei Öl und Gas finden sich im Nahen und Mittleren Osten kaum Kohlereserven. Der Anteil der Region an den weltweiten Reserven liegt bei 0,2 Prozent. Kohle hat keine zentrale Bedeutung für den regionalen Energiemarkt.

Nuklearenergie



Bislang verfügt die Region über keinen Atomstrom. Im Iran sind Atommeiler in der Planung und auch im Bau, doch der Iran steht im Verdacht, Nuklearenergie nicht nur friedlich nutzen zu wollen, sondern am Bau von Atombomben zu arbeiten. Es kam deshalb mehrfach zu Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat, aber bislang führt der Iran sein umstrittenes Atomprogramm fort. Auch Syrien steht in Verdacht, ein geheimes Atomprogramm zu betreiben.

Zugleich zeigen auch andere Länder der Region Interesse an der Nuklearenergie. In vielen Staaten reichen die Stromkapazitäten auf Grund des Bevölkerungswachstums nicht aus, und Öl und Gas sollen als Rohstoffe im Exportgeschäft eingesetzt, statt in Stromkraftwerken verheizt werden. So schloss der Golfkooperationsrats (GCC) im Frühjahr 2007 mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ein Abkommen über die zivile Nutzung von Atomenergie ab. Dem GCC gehören Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie der Oman an. Die Länder des Nahen und Mittleren Osten sehen sich einem schnell wachsenden Bedarf an Elektrizität gegenüber. Zugleich wollen sie Gas und Öl weiterhin als Exportware nutzen.

Erneuerbare Energien



Wasserkraft

  Verbrauch an Elektrizität aus
Wasserkraft in Terawatt-Stunden
(TWh)*
Anteil weltweit
in Prozent
Iran 18,1 0,6 %
Andere 4,6 0,1 %
Gesamt 22,7 0,7 %


Die Erzeugung von Elektrizität aus Wasserkraft fällt in der Region gering aus. Im Nahen und Mittleren Osten wurden 2007 gerade einmal 0,7 Prozent des weltweiten Verbrauchs von Strom aus Wasserkraft genutzt. Der Verbrauch lag damit bei knapp 23 Terawatt-Stunden, das entsprach 5 Millionen Tonnen Rohöläquivalent.

Vor allem der Iran nutzt Wasserkraft. 2004 deckte diese laut EIA rund 7 Prozent des Strombedarfs. Doch auch hier wird der Großteil des Strombedarfs bislang konventionell erzeugt. Die Stromkapazitäten im Iran reichen kaum für den wachsenden Bedarf. Investitionen in den Ausbau von Wasserkraftwerken sowie neue Projekte sind geplant. Auch im Irak wird Elektrizität aus Wasserkraft genutzt. Laut EIA trug sie 2007 sogar rund 20 Prozent zum Stromhaushalt bei. Doch die Stromerzeugungskapazität dort ist insgesamt sehr gering und das Land laut EIA auf Stromimporte angewiesen.

*Verbrauch basiert auf Bruttoerzeugung ohne grenzüberschreitende Lieferungen

Erneuerbare Energien (ohne Wasserkraft)

Erneuerbare Energien, wie Sonnen- und Windkraft oder Geothermie finden im Nahen und Mittleren Osten noch wenig Anwendung. Lediglich der Iran ist im Bereich der Windkraft erwähnenswert. In 2007 waren im Iran 91 Megawatt Windkraftleistung installiert – das entsprach 0,1 Prozent der installierten Windkraftleistung weltweit. 1997 waren es zwar noch 9 Megawatt, doch seit 2004 liegt die installierte Windkraftleistung gleich bleibend bei 91 Megawatt.

Innerhalb der Region findet seit kurzem ein Umdenken statt, das Interesse an erneuerbaren Energien wächst. Die Länder des Nahen und Mittleren Osten müssen einen zunehmenden Energiekonsum abdecken und zugleich sollen Öl und Gas weiterhin vor allem dem Exportgeschäft dienen. Es braucht also alternative Energiequellen. Insbesondere in der Solarenergie stecken große Potentiale zur Energieerzeugung innerhalb der Region. Bislang beschränkt sich die Nutzung von Solarenergie auf den alltäglichen Gebrauch zumeist auf den Betrieb von Klein- und Kleinstanlagen wie Parkschein-Automaten oder Wassererhitzung. Doch denkbar sind Solarkraftwerke, die große Strommengen produzieren. Ebenso ist ein Klimatisierungssystem denkbar, das auf Solarenergie setzt.

Als Vorreiter der Entwicklung von erneuerbaren Energien in der Region sind die Vereinigten Arabischen Emirate zu nennen: Mit dem Masdar-Projekt soll eine Industriestadt auf einer Fläche von 640 Hektar entstehen, in der mindestens 50.000 Menschen wohnen und arbeiten werden. Die Stadt soll allein mit alternativen Energien versorgt werden. Unter anderem ist der Bau eines Solarkraftwerks für die klimaneutrale Stadt geplant.

Alle Tabellen: BP Statistical Review of World Energy June 2008

Quellen

Energy Information Administration, Countryprofiles
»http://eia.doe.gov«
»http://tonto.eia.doe.gov/country/index.cfm«

International Energy Agency, Key World Energy Statistics, 2008 (PDF 2.345 KB)
»http://www.iea.org/textbase/nppdf/free/2008/
key_stats_2008.pdf«


Arbeitsgemeinschaft für Energiebilanzen, Energieverbrauch im Deutschland im Jahr 2007
»http://www.ag-energiebilanzen.de/«


 

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