A distant view of London's Canary Wharf financial district, Tuesday Aug. 17, 2010. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Europa kontrovers: Die Zukunft des Euro

Wem nutzt der Euro? Müssen Krisenländer wie Griechenland die Gemeinschaftswährung aufgeben? War die Euro-Einführung von Anfang an ein Fehler? Vier Experten geben unterschiedliche Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Euro.

Euro-Skulptur vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt (30.11.2005)

Einleitung: Eckart D. Stratenschulte

Der Euro – gemeinsames Geld und gemeinsames Schicksal

Bis 2009 schien alles in Ordnung: Die Debatten über Sinn und Unsinn der Gemeinschaftswährung waren geführt, der Euro zeigte sich stabil und alle schienen zufrieden. Mit der Krise in Griechenland ist der Euro zurück auf der Tagesordnung. Hat er eine Zukunft? Zahlen die Fleißigen in der Währungsunion für die Faulen? Verschärft der Euro gar unsere Krise? mehr...

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Prof. Dr. Michael Tolksdorf

Michael Tolksdorf

Standpunkt: Euro hat eine lange Zukunkft

Krisen sind Chancen, sagt Michael Tolksdorf. Und die europäische Währungspolitik sollte die aktuelle Gelegenheit nutzen, um das komplizierte Verhältnis zwischen Eigenverantwortung des einzelnen Mitgliedslandes und der gemeinschaftlichen Solidarität treffsicher zu machen.

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Robert Misik

Robert Misik

Standpunkt: Schutzwall mit Konstruktionsfehlern

Der Euro habe sich als ziemlich nützlich erwiesen, sagt Robert Misik. Damit er besser funktionieren kann, müsse aber für eines gesorgt werden: dass die starken Länder die schwächeren nicht niederkonkurrieren.

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Prof. Dr. Martin Seidel

Martin Seidel

Standpunkt: Austritt als Option

Martin Seidel schreibt den Euro nicht ab – sieht aber für Griechenland erhebliche Probleme, seine Schwierigkeiten innerhalb der Währungsunion zu lösen. Deshalb solle Athen den Austritt aus dem Euro-Verbund ins Auge fassen.

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Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Karl Albrecht Schachtschneider

Standpunkt: Der Euro ist gescheitert

Für Karl Albrecht Schachtschneider war der Euro von Anfang an ein Fehler. Nun würden die Schäden sozialisiert, also allen gemeinsam aufgebürdet, die Währungsunion werde vertrags- und rechtswidrig zu einer Haftungsgemeinschaft.

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euro|topics: 28 Länder - 300 Medien - 1 Presseschau

euro|topics: Pressestimmen

Zukunft des Euro

Wem nützt eine europäische Gemeinschaftswährung? Ist der Euro gescheiter? Und warum streben Länder wie Polen oder Dänemark den Beitritt zur Eurozone an? Stimmen aus der europäischen Presse.

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Tony Ismail, Inhaber von Alamo Fahnen, zeigt die erste neu gestaltete 50 $ Note, die er als Bezahlung für einen Verkauf seiner Flaggen im Laden an der Union Station in Washington erhalten hat.
fluter

Geld

Spätestens durch die großen Finanzkrisen des noch jungen 21. Jahrhunderts ist vielen klar geworden: Die internationale Geldzirkulation bestimmt unser Zusammenleben in allen seinen Winkeln mit. Geld regiert die Welt, heißt es. Aber warum ist das so? Und was genau ist das eigentlich, Geld? Antworten gibt der fluter.

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Schuldenkrise und Demokratie

Seit Beginn der Finanz- und Verschuldungskrise in der Europäischen Union werden demokratisch gewählte Parlamente und Regierungen von den privaten Akteuren der Kapitalmärkte in die Enge getrieben. Der "Fiskalpakt“ verpflichtet langfristig zu strikter Haushaltsdisziplin durch "Schuldenbremsen“. Unterdessen wächst das Unbehagen über demokratische Defizite beim parlamentarischen Umgang mit scheinbar alternativlosen, immer größeren "Rettungspaketen“.Weiter...

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Master Of The Universe

In einem verlassenen Bankengebäude in Frankfurt am Main schildert ein ehemaliger Investmentbanker seine Sicht auf den Finanzmarkt von heute. Der Dokumentarfilm "Master Of The Universe" gibt Einblicke in die Gesetzmäßigkeiten einer Parallelwelt, deren Geschäfte globale Krisen zur Folge haben können.

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