Europäische Schuldenkrise

Kann eine Vermögensabgabe helfen, die Überschuldung von Staaten zu lindern?

Der Internationale Währungsfonds und auch die Bundesbank haben Überlegungen in diese Richtung befeuert: Warum sollen nicht die Vermögenden eines Landes den Etat sanieren helfen, wenn dem Staat die Pleite droht? Eine einmalige Abgabe von zehn Prozent auf alle Bank- und Immobilienvermögen in der Eurozone würde auf einen Schlag schätzungsweise rund 3.900 Milliarden Euro bringen.

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Debatte

Malte Fischer

Malte Fischer

Nur eine Staatsinsolvenz ist moralisch vertretbar

Für Malte Fischer gibt es nur eine vertretbare Lösung für die Schuldenprobleme der Krisenländer: Die Staatspleite. Sie zwinge Gläubiger, auf Forderungen zu verzichten – und belaste so die wahren Profiteure der Staatsverschuldung. Eine Vermögensteuer sei dagegen aus vielerlei Gründen abzulehnen. Weiter...

Sabine Reiner

Sabine Reiner

Die Politik muss es nur wollen

Unter dem Strich hat Europa keine Schulden, sagt Susanne Reiner. Die Geldvermögen würden die öffentliche Verschuldung aktuell fast um das Dreifache übersteigen. Das Problem läge darin, dass die Vermögen ungleich verteilt sind. Die Ökonomin schlägt daher vor, die Schuldenbelastung durch Vermögensteuern zu reduzieren. Weiter...

Demonstration für Einführung einer Vermögensteuer in Dublin 2011.

Arbeitsblatt

Kann eine Vermögensabgabe helfen, die Überschuldung von Staaten zu lindern?

Das Arbeitsblatt zur gleichnamigen Debatte im Dossier "Europäische Schuldenkrise". Weiter...

 
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Staatsgeheimnis Bankenrettung

Wirtschaftsjournalist Harald Schumann reist quer durch Europa und geht der Frage nach, wohin die Milliardenbeträge, die im Verlauf der Europäischen Schuldenkrise für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt wurden, geflossen sind. Weiter...