Europäische Schuldenkrise

9.6.2017 | Von:
Till van Treeck

Ist das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank sinnvoll?

Das Arbeitsblatt zur gleichnamigen Debatte im Dossier "Europäische Schuldenkrise".

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M1 Renditen zehnjähriger Staatsanleihen im Euroraum

M2 Ulrike Herrmann: Die Konstruktion der Währungsunion fördert Panikattacken

M3 Norbert Häring: Die EZB handelt gegen die Interessen der Bürger

Aufgaben
  1. Erläutern Sie, warum die Staaten des Euroraums so unterschiedliche Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen müssen.
  2. Diskutieren Sie auf Grundlage des Artikels von Ulrike Herrmann, warum die Zinsen auf Staatsanleihen der Krisenländer ab Ende 2008 Mitte stark gestiegen und von 2012 bis Herbst 2014 dann wieder stark gefallen sind.
  3. Setzen Sie sich mit Norbert Härings These auseinander, dass die EZB "die Misere der Eurozone nur genutzt (hat), um ihre demokratisch nicht legitimierte Vorstellung von guter Wirtschaftspolitik durchzusetzen."
  4. Erläutern Sie, warum Ulrike Herrmann und Norbert Häring nicht glauben, dass die Anleihekäufe der EZB zu Inflation führen werden.
  5. Beurteilen Sie den folgenden Vorschlag von Norbert Häring: "Die EZB könnte jeder Einwohnerin und jedem Einwohner des Euroraums einen Scheck über beispielsweise 200 Euro schicken." Warum geht Häring davon aus, dass hierdurch die "Gefahr negativer oder langfristig zu niedriger Inflation […] gebannt (wäre)"?

Lösungsvorschläge
    Lösungsvorschläge für Arbeitsblatt 11: Ist das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank sinnvoll?

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Autor: Till van Treeck für bpb.de
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