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Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE)Politische Partei, die 1950 in Schleswig-Holstein und 1951 auf Bundesebene mit dem Ziel gegründet wurde, die Interessen der Kriegsgeschädigten und Vertriebenen zu vertreten, und die ihrem Namen seit November 1952 die Bezeichnung "Gesamtdeutscher Block" voranstellte (GB/ BHE). Im April 1961 schloss sie sich mit der Deutschen Partei (DP) zur Gesamtdeutschen Partei (GDP) zusammen. Der BHE hatte 1950/51 ca. 200.000 Mitglieder. Er bzw. der GB/BHE war bis 1963 an einigen Landesregierungen und von 1953 bis 1957 mit zwei Ministern am zweiten Bundeskabinett beteiligt, die allerdings 1955 zur CDU wechselten.Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 4., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2006. |
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