Musik trifft Politik
Vom 25. bis 29. Februar 2004 findet das bislang umfangreichste "Festival Musik und Politik" in Berlin statt
12.1.2004
Vom 25. bis 29. Februar 2004 findet das bislang umfangreichste "Festival Musik und Politik" in Berlin statt. Präsentiert wird ein breites Spektrum vom Chanson bis zum klassischen Protestsong.
Mit "Anschwellender Protestgesang" war jüngst ein Bericht über die Aktionen der Studenten und Studentinnen überschrieben, und immer mal wieder liest man von einer "Renaissance des Protestsongs". Es ist offensichtlich etwas in Bewegung gekommen, politisch und möglicherweise auch musikalisch. Das "Festival Musik und Politik" hakt da ein wenig nach, wobei es keine Rolle spielt, was gerade "in" oder "out", "cool" oder "uncool" ist. Eine Rolle spielt jedoch politisches Engagement, das sich mit Musik verbindet.
Das "Festival Musik und Politik 2004" präsentiert ein breites Spektrum politischer Musik. Zum Repertoire gehören der klassische Protestsong, das Chanson, "brachialromantische Balladen", Kabarett, Jazz, Rock, HipHop, Weltmusik und elektronisches Musiktheater. Verschiedene Musikergenerationen, "alte Barden" und "junge Barden", tauschen ihre Erfahrungen aus. Dabei geht es um politische Themen und künstlerische Ausdrucksmittel, um das Fortwirken der vor 40 Jahren auf Burg Waldeck begründeten Songfestival-Tradition und um die Rolle deutschsprachiger Musik in den Medien heute.
Die Künstler und Künstlerinnen sind u.a.: Daara J, Der singende Tresen, Die Goldenen Zitronen, Gilad Atzmon, Herr Beckert & Arnulf Rating, Mellow Mark, rhythm king and her friends, TEXTxtnd, Konstantin Wecker, Hans-Eckardt Wenzel. Veranstaltet wird das Festival von Lied und soziale Bewegungen e.V., Profolk e.V., GFAJ e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung.
Alle weiteren Informationen finden Sie unter »www.songklub.de«.
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