|
|
 |

 |

Massenmedien (Heft 260)
 |
 |
 |
 |
 |
Literaturhinweise |

 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Altmeppen, Klaus-Dieter (Hg.): Ökonomie der Medien und des Mediensystems. Grundlagen, Ergebnisse und Perspektiven medienökonomischer Forschung, Opladen 1996, 298 S.
Die Aufsatzsammlung informiert gründlich über die ökonomischen Bedingungen des Mediensystems der Bundesrepublik Deutschland. Sie zeigt auch die Vernetzung zwischen den Medien und der Politik auf.
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (Hg.): Programmbericht zur Lage und Entwicklung des Fernsehens in Deutschland 1996, Berlin 1997, 352 S.
Der Rechenschaftsbericht der Landesmedienanstalten, die zuständig für den privaten Hörfunk und das private Fernsehen sind, gibt einen guten Überblick über die programmlichen Leistungen der Privatfunkveranstalter.
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (Hg.): Jahrbuch 97,Hamburg 1997, 510 S.
Als Nachschlagewerk ist das Jahrbuch unentbehrlich. Es gibt Aufschluß über die programmlichen Leistungen und die Finanzierung der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD) und nimmt darüber hinaus im Aufsatzteil zu aktuellen rundfunkpolitischen Fragen Stellung.
Branahl, Udo: Medienrecht, Opladen 1996, 297 S.
Das Buch zeichnet sich dadurch aus, daß es komplizierte medien- und presserechtliche Fragen anschaulich problematisiert und durch Beispiele auch für Laien verständlich macht.
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (Hg.): Zeitungen 97, Bonn 1997, 495 S.
Die vom Zeitungsverlegerverband herausgegebene Schrift vermittelt einen Überblick über die Situation der Tages- und Wochenzeitungen. Graphiken und Tabellen ermöglichen einen raschen Zugriff auf Daten, die Auskünfte über die Auflagen- und Anzeigenentwicklung geben.
Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Die alltägliche Pressefreiheit. Von der Verantwortung der Zeitungsmacher, Bonn 1995, 177 S.
Fachleute aus Journalismus, Verlagen, Wissenschaft und Politik kommen in dieser Aufsatzsammlung zu Wort. Sie erörtern aus ihrem Blickwinkel Probleme der Pressefreiheit.
Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Parteien. Anspruch und Wirklichkeit lokaler Berichterstattung, Bonn 1995, 205 S.
Journalisten und Politiker problematisieren in dieser Aufsatzsammlung ihr Verhältnis zueinander und die Auswirkungen auf die lokale Berichterstattung.
Fischer, Heinz-Dietrich/Niemann, Jürgen/Stodiek, Oskar: 100 Jahre Medien-Gewalt-Diskussion in Deutschland. Synopse und Biographie zu einer zyklischen Entrüstung, Frankfurt am Main 1996, 348 S.
Die Autoren zeigen die historische Dimension der Debatte über Gewalt in den Medien auf. Die umfassende Bibliographie bietet die Möglichkeit zur Beschäftigung mit speziellen Aspekten dieser Thematik.
Heller, Georg: Lügen wie gedruckt, Tübingen 1997, 183 S.
Wie im Journalismus gearbeitet wird, wie Informationen zustande kommen und wie sie genutzt werden - darüber informiert ein Journalist, der für große Blätter dieser Republik gearbeitet hat, aus praktischer Erfahrung.
Löffler, Martin/Ricker, Reinhart: Handbuch des Presserechts, München 1978, 428 S.
Unentbehrliches Standardwerk, vor allem geeignet als Nachschlagewerk.
Mast, Claudia (Hg.): Markt - Macht - Medien. Publizistik im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und ökonomischen Zielen. Konstanz 1996, 421 S.
Die Aufsatzsammlung gibt Auskunft über das Mediensystem der Bundesrepublik und seine künftige Entwicklung.
Meyn, Hermann: Massenmedien in der Bundesrepublik Deutschland, Konstanz 2001, 239 S.
Standardwerk, das seit 1966 zumeist in Abständen von zwei Jahren in aktualisierter und überarbeiteter Fassung erscheint. Die neueste Ausgabe befaßt sich auch ausführlich mit der Informationsgesellschaft von morgen.
Noelle-Neumann, Elisabeth/Schulz, Winfried/Wilke, Jürgen (Hg.): Fischer Lexikon Publizistik - Massenkommunikation, Frankfurt am Main 1997, 676 S.
Das Lexikon gibt unter Stichworten einen umfassenden und verständlichen Überblick über die Entwicklung und die Wirkung der Massenmedien in der Bundesrepublik. Es referiert den jüngsten Stand der Forschung.
Pürer, Heinz/Raabe, Johannes: Medien in Deutschland, Bd. 1: Presse, München 1994, 569 S.
Die beiden Publizistikwissenschaftler behandeln die Entwicklung der Presse von ihren Anfängen bis heute mit dem Schwerpunkt der Entwicklung in der Bundesrepublik. Sie werten die wissenschaftliche Literatur ausführlich aus.
Ripper, Heiko: Der Große Kommunikator: Die Medienstrategie Ronald Reagans im Kontext der US-Präsidenten, München 1998, 239 S.
Die Untersuchung beschäftigt sich auch anhand von Einzelbeispielen mit der Medienstrategie Reagans, der Art seines kommunikationspolitischen Vorgehens im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern sowie damit, welchen Beitrag die Reagan-Administration zur Öffentlichkeitsarbeit leistete.
Stuiber, Heinz-Werner: Medien in Deutschland, Bd. 2: Rundfunk, Konstanz 1997, 500 S.
Die Entwicklung des Rundfunks, seine Bedeutung für die Gesellschaft und seine Leistungen werden ausführlich unter Verwendung der neuesten wissenschaftlichen Literatur dargestellt.
Weischenberg, Siegfried: Journalistik. Theorie und Praxis aktueller Medienkommunikation, Bd. 1: Mediensysteme, Medienethik, Medieninstitutionen, Opladen 1992, 357 S.; Bd. 2: Medientechnik, Medienfunktionen, Medienakteure, Opladen 1995, 674 S.
Das umfangreiche Lehrbuch beschäftigt sich ausführlich mit dem Mediensystem der Bundesrepublik. Es geht vor allem auf die Rolle der Journalisten ein.
Wilke, Jürgen/Imhof, Christiane (Hg.): Multimedia. Voraussetzungen, Anwendungen, Probleme, Berlin 1996, 396 S.
Bestandsaufnahme der neuen Kommunikationstechniken, die unter dem Begriff Multimedia miteinander verschmelzen, die auch "uneingeweihten" Interessierten einen Überblick verschafft. Neben grundsätzlichen Fragen werden neue Anwendungsformen (zum Beispiel Internet, Telearbeit, interaktives Fernsehen) ebenso behandelt wie die Veränderung alter Medien (zum Beispiel durch Digitalisierung).
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (Hg.): Werbung in Deutschland 1997, Bonn 1997, 370 S.
Nachschlagewerk, das umfassend über die Werbe-Branche unterrichtet.
Zweites Deutsches Fernsehen (Hg.): ZDF-Jahrbuch 97, Mainz 1997, 371 S.
Das Jahrbuch gibt einen Überblick über das ZDF-Programm, unterrichtet über die finanzielle Situation des Senders und bringt im Aufsatzteil Beiträge von Programmverantwortlichen.
Videoangebote
APROPOS - Videos und Texte zur politischen Bildung
APROPOS, das neue Mediensystem der Bundeszentrale, vereint Kurzvideos und Printmaterialien. Markenzeichen sind die kurzen Filme mit maximal zehn Minuten Laufzeit. Die Videos präsentieren sich vielfältig - als Feature, Spiel, Fotofilm, Trick oder Interview -, sie richten sich bewußt und gezielt an Jugendliche und junge Erwachsene. Die Printmaterialien sind methodisch-didaktisch aufbereitete Lehr- und Lernhilfen, Arbeitsblätter bieten sich für den Einsatz im Unterricht an.
APROPOS greift alle Themen politischer Bildung auf. Die Palette reicht von A wie Aggression oder Ausländer über G wie Gewalt oder I wie Israel bis hin zu U wie Umwelt und W wie Wirtschaft. Filme und Printmaterialien sind zu entleihen bei Bildstellen, Landesfilmdiensten, dem Deutschen Filmzentrum Bonn und anderen medienaktiven Einrichtungen.
APROPOS - zum Thema Medien sind die folgenden aufgeführten Titel im Programm:
Gleichgeschaltet - Produktion: Media D, 1996, 9 Minuten, Buch und Regie: Günther Deschner.
Ausgangspunkt des Videos sind die Ergebnisse der - wie wir heute wissen - gefälschten DDR-Kommunalwahlen im Mai 1989, kurz vor der politischen Wende. Ein Redakteur der Leipziger Volkszeitung erläutert, wie die Medien im SED-Staat auf die Linie der Partei gebracht wurden. Sein Vergleich der journalistischen Arbeit vor und nach der Wende macht die Unterschiede zwischen einer freien und einer gleichgeschalteten Presse deutlich.
It's only fiction - Produktion: Magic Media, 1996, 9 Minuten, Buch und Regie: Marcel Schmitz.
"Das ist ja nur gespielt", so könnte die freie Übersetzung des Titels zu diesem Film lauten, der sich mit Gewaltdarstellungen in Videofilmen und Fernsehsendungen befaßt. Zur Frage, wie mediale Gewaltdarstellungen auf Jugendliche wirken, stellt die Dokumentation zwei Expertenmeinungen gegenüber: Ein Medienwissenschaftler skizziert den Stand derzeitiger Forschungsergebnisse und ein Jugendrichter berichtet über Straftaten, die sich an Mediendarstellungen orientieren. In einer Studiodiskussion kommen auch Jugendliche selbst zu Wort.
Kriege - Krisen - Katastrophen - Produktion: Magic Media, 1996, 8 Minuten, Buch und Regie: Marcel Schmitz.
Täglich berichten Nachrichtensendungen auf allen Fernsehkanälen über Kriege, Krisen und Katastrophen. Die Videodokumentation thematisiert, wie Nachrichten gestaltet werden und wie zunehmend kommerzielle Interessen die Berichterstattung bestimmen. Das Resultat sind von Dramatik und Sensation geprägte Meldungen, deren Glaubwürdigkeit das Publikum selbst beurtei- len muß. Was Jugendliche von diesen "News" halten und wie sie damit umgehen, fängt der Videofilm in Interviews ein.
Lokalradio - Produktion: Magic Media, 1996, 10 Minuten, Buch und Regie: Wolfgang Hockenbrink.
Das Radioprogramm selbst bestimmen, eigene Ideen für Hörspiele, Talkrunden oder Musiksendungen verwirklichen oder sich zum aktuellen Tagesgeschehen in Politik und Gesellschaft "on air" zu Wort melden: Lokalradio heute bietet ein breites Spektrum kreativer Möglichkeiten. Die Videodokumentation informiert über die Entstehungsgeschichte eines lokalen Radiosenders und beschreibt, welche Möglichkeiten der Mediengestaltung dieses Konzept Jugendlichen bietet.
Medienvielfalt - Produktion: Media D, 1996, 8 Minuten, Buch und Regie: Günther Deschner.
"Neue Medien verdrängen die alten nicht, sie fügen ihnen nur neue Facetten hinzu." Mit dieser These endet das Video zum Thema "Medienvielfalt", in der die Bereiche Pressewesen, Rundfunk, Fernsehen, das Buch bis hin zum Computer auf ihren jeweiligen Stellenwert in der Medienlandschaft untersucht werden. Gezeigt wird die Vielfalt des Medienangebotes in unserer Gesellschaft: Angefangen von Fertigungstechniken über redaktionelle Leitlinien bis hin zu fertigen Medienprodukten erfahren Zuschauende Wissenswertes über die Entwicklungsgeschichte, die Gestaltung und den Stellenwert von Medien in der modernen Informationsgesellschaft.
Offener Kanal - Produktion: Magic Media, 1996, 10 Minuten, Buch und Regie: Wolfgang Hockenbrink.
Der Offene Kanal bietet die Möglichkeit mitbestimmen zu können, welche Sendungen in den Haushalten über die Bildschirme flimmern. Konzipiert als sogenanntes Bürgerfernsehen oder Bürgerfunk steht er allen Interessierten offen. Der Videofilm informiert am Beispiel einer Produktionsgruppe des Offenen Kanals Bremen über die aktive Mitgestaltung des lokalen Fernsehens und Hörfunks. Sendeausschnitte vermitteln die Vielfalt an Themen und Gestaltungsformen, die im Offenen Kanal gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ergänzt durch Hintergrundinformation zur Struktur dieses Beteiligungsmodells entsteht ein umfassendes Bild der aktiven Fernseh- und Hörfunkgestaltung.
Pressefreiheit - Produktion: Media D, 1996, 10 Minuten, Buch: Susanne Zangenfeind, Regie: Günther Deschner.
"Verletzung der Privatsphäre - Gegendarstellung - Persönlichkeitsschutz" sind Stichworte, die sich mit dem Thema "Pressefreiheit" verbinden. Die Videodokumentation klärt über Zusammenhänge zwischen den verfassungsrechtlichen Grundlagen des Pressewesens und den Formen journalistischer Arbeit in Deutschland auf. Hierbei nimmt der Film die Boulevardzeitung "Bild" ebenso unter die Lupe wie die Nachrichtenmagazine "Der Spiegel" und "Focus". Verantwortliche Redakteure beschreiben das journalistische Gesamtkonzept und erläutern die Wertmaßstäbe ihrer Arbeit. Welche Folgen es haben kann, wenn Pressefreiheit und das Interesse des Staates miteinander kollidieren, verdeutlicht der Beitrag am Beispiel der "Spiegelaffäre". Ein Resümee zeigt den Zusammenhang zwischen Medienfreiheit und Demokratie.
Schneller, lauter, härter - Produktion: Lighthouse-Film, 1996, 7 Minuten, Buch und Regie: Michael Schomers.
Das Video hat die in Actionfilmen dominierenden Formen medialer Gewaltdarstellungen zum Thema beispielsweise als gewaltsames (inakzeptables) Konfliktlösungsmittel oder als Selbstzweck. In einem abschließenden Exkurs wird auf die Gewaltberichterstattung im nicht-fiktionalen Medien-Bereich und deren Rezeption durch Kinder und Jugendliche verwiesen.
TV-News - Produktion: Media D, 1996, 7 Minuten, Buch: Susanne Zangenfeind, Regie: Günther Deschner.
Im Angebot deutscher Sendeanstalten erfüllen Nachrichtensendungen in erster Linie das Bedürfnis ihres Publikums nach Information. Die Videodokumentation "TV-News" stellt am Beispiel von "RTL-aktuell" und "heute" die Entstehung zweier Nachrichtensendungen in ihren chronologischen Arbeitsschritten vor. Gleichzeitig gibt der Film Aufschluß über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Informationspolitik öffentlich-rechtlicher und privater Fernsehsender. |
 |
 |
|
 |
18. März 2010
 |
|