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Informationen zur politischen Bildung (Heft 264)
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Ausbreitung des Kolonialismus |

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Stefan Mair
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| Bis Mitte des 19. Jahrhunderts beschränkte sich die europäische Fremdherrschaft über afrikanische Landstriche in der Regel auf einige Handelsniederlassungen und befestigte Stützpunkte an der Küste sowie deren unmittelbares Hinterland. Ausnahmen von dieser Regel waren die Versuche der Portugiesen, sich bereits im 16. Jahrhundert entlang des Sambesi tiefer im heutigen Moçambique zu etablieren. Hinzu kamen die Vorstöße der Siedler der Kapkolonie, die Mitte des 18. Jahrhunderts in einem großen Treck die Siedlungsgrenze etwa 800 Kilometer nach Nordosten verlegten. Bereits lange vor den Europäern hatten arabische Händler ausgehend von Sansibar schon weit innerhalb Ostafrikas Handelsniederlassungen errichtet, die vor allem dem Sklaven- und Elfenbeinhandel dienten. |
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14. März 2010
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