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Informationen zur politischen Bildung (Heft 251)
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Die nationalsozialistische Massenbewegung in der Staats- und Wirtschaftskrise |

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Hans-Ulrich Thamer
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Hitler hatte seine Rückkehr in die politische Öffentlichkeit gut vorbereitet. Bei der Neugründung der NSDAP im Münchener Bürgerbräukeller am 26. Februar 1925 bekräftigte er seinen unbedingten Führungsanspruch und rief zugleich zur Einigkeit im völkischen Lager auf. Nur General von Ludendorff, einen der berühmtesten Militärs des Ersten Weltkrieges, wollte er neben sich akzeptieren und bei der Reichspräsidentenwahl unterstützen. Um so leichter fiel es Hitler dann, den General nach dessen Wahlniederlage im Frühjahr 1925 politisch endgültig ins Abseits zu drängen.
Gleichzeitig hatte Hitler seinen Führungsanspruch in der eigenen Partei organisatorisch abgesichert. Die Münchener Ortsgruppe, die er mit seinen engen Gefolgsleuten beherrschte, wurde formell für alle Fragen der Parteiorganisation und Mitgliederaufnahme zuständig. Die gesamte NSDAP war damit organisationsrechtlich ein Ableger der Münchener Ortsgruppe, obwohl sich das Schwergewicht der Partei mittlerweile nach Nord- und Westdeutschland verschoben hatte. Vor allem wurde in der neuen Parteisatzung das Führerprinzip festgeschrieben. Eine innerparteiliche Kontrolle bzw. Willensbildung gab es nicht. |
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10. Februar 2012
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Dossier |
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Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 55 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte? |
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