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Informationen zur politischen Bildung (Heft 258)

Große Koalition und Außerparlamentarische Opposition


Peter Borowsky
Inhalt

Einleitung

Überwindung der Wirtschaftskrise

Parteienfinanzierung

Studentenbewegung

Notstandsgesetze

Streikbewegungen

Einleitung

IZPB_258_Umsätze_der_Industrie


IZPB_258_Konjunkturwellen


IZPB_258_Lohngeschichte

Ludwig Erhard trat am 30. November 1966 zurück. Einen Tag später wählte der Deutsche Bundestag Kurt Georg Kiesinger mit 356 gegen 112 Stimmen bei 26 Enthaltungen zum Bundeskanzler einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Das Ergebnis verriet, daß außer den Abgeordneten der FDP auch Mitglieder der neuen Regierungskoalition gegen Kiesinger gestimmt bzw. sich der Stimme enthalten hatten. Denn die neue Regierungskoalition konnte sich im Bundestag auf die überwältigende Mehrheit von 447 Abgeordneten stützen. Ihnen standen als parlamentarische Opposition die 49 Abgeordneten der FDP gegenüber. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Regierungspolitik war angesichts dieser Mehrheitsverhältnisse auf parlamentarischer Ebene kaum möglich.

Im Kabinett Kiesinger saßen die führenden Politiker beider Parteien: darunter der CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß als Finanzminister, der Hamburger Senator Karl Schiller (SPD) als Wirtschaftsminister und als Justizminister Gustav Heinemann, der einst aus Protest gegen Adenauers Aufrüstungspolitik die CDU verlassen hatte und 1957 zur SPD übergewechselt war, schließlich auch der "Vater" der Großen Koalition, Herbert Wehner, als Minister für Gesamtdeutsche Fragen. Vizekanzler und Außenminister wurde Willy Brandt. Für die Koordinierung der Koalitionspartner hatten im übrigen die beiden Fraktionsvorsitzenden Helmut Schmidt (SPD) und Rainer Barzel (CDU) große Bedeutung.
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10. Februar 2012
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Zeiten des Wandels
Zu diesem Heft
Das Ende der "Ära Adenauer"
Große Koalition und Außerparlamentarische Opposition
Die DDR in den sechziger Jahren
Sozialliberale Koalition und innere Reformen
Die DDR in den siebziger Jahren
Tendenzwende Anfang der siebziger Jahre
Die westeuropäische Intergration 1963-1974
Die DDR zwischen Moskau und Bonn
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Zeitbilder
Aufbruch in die Stagnation - Die DDR in den Sechzigerjahren
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Ein integratives, gesamt-
gesellschaftliches Konzept verbirgt sich hinter dem Begriff "Gender Mainstreaming". Der Ansatz befasst sich ausdrücklich mit den gesellschaftlichen Notwendigkeiten für Frauen und Männer und geht weit über das Konzept der Frauenförder- und Gleichstellungspolitik hinaus.
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