Schriftenreihe (Bd. 768)

Kein Recht - nirgends

Willy Cohn beschreibt die Entrechtung und Verzweiflung der jüdischen Menschen in seiner Vaterstadt Breslau. Sein Tagebuch ist ein umfassendes und außergewöhnliches Dokument über das Schicksal und Leid der Juden im nationalsozialistischen Deutschland.

4,50

Inhalt

Innerhalb weniger Jahre erlag die bedeutende jüdische Gemeinde in Breslau den systematischen Verfolgungen der Nationalsozialisten. Der Historiker und Pädagoge Willy Cohn gehörte ihr als geachteter, in zahlreichen Ämtern und Funktionen tätiger Wissenschaftler und gläubiger Jude an.

Zeitlebens führte er ein Tagebuch, dem er seine Beobachtungen und Erlebnisse, seine Ängste und Befürchtungen anvertraute. Als Cohn erkannte, dass ihm die Deportation und der Tod bevorstanden, fand er Mittel und Wege, seine Aufzeichnungen der Nachwelt zu hinterlassen. Die Tagebücher Cohns, die der Historiker Norbert Conrads für diesen Band in Auszügen zusammengestellt hat, sind ein beklemmendes Dokument der Entrechtung und Verzweiflung jüdischer Menschen im nationalsozialistischen Deutschland.



Autor: Willy Cohn, Seiten: 388, Erscheinungsdatum: 05.10.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1768