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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39/2008)
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Aus Vielen wird das Eins gefunden - wie Web 2.0 unsere Kommunikation verändert |

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Miriam Meckel
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Web 2.0 beschreibt das Phänomen eines veränderten Internet, in dem sich Vielfalt über die Kreativität der vielen Einzelnen definiert. Das klingt eher technisch, bürokratisch und nach einem Softwareupgrade als nach einer emergenten neuen Form des sozialen Miteinanders. Natürlich steckt all dies auch im Begriff Web 2.0, den Tim O'Reilly im Jahre 2004 prägte, um das neue Internet, die nächste Entwicklungsstufe des globalen Daten- und Kommunikationsnetzes, zu beschreiben.
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Zur Person |
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Miriam Meckel Dr. phil., geb. 1967; Professorin für Corporate Communications und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, Schweiz.
E-Mail: miriam.meckel@unisg.ch
Internet: www.miriammeckel.com
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Aber das zugrunde liegende Phänomen einer durch technische Innovationen ermöglichten neuen Form des sozialen Miteinanders mit all seinen Folgen für die Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bedarf einer Bestimmung, die nicht nur den Veränderungen der Technik, sondern auch jenen der Kommunikation in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft gerecht wird. Web 2.0 ermöglicht die selbst organisierte Interaktion und Kommunikation der Nutzerinnen und Nutzer durch Herstellung, Tausch und Weiterverarbeitung von nutzerbasierten Inhalten über Weblogs, Wikis und Social Networks. Über kommunikative und soziale Vernetzung verändern die Nutzer die gesellschaftliche Kommunikation - weg von den Wenigen, die für Viele produzieren, hin zu den Vielen, aus denen Eins entsteht: das virtuelle Netzwerk der sozial und global Verbundenen. |
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19. März 2010
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Arbeitsmaterialien Medien |
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Medienpädagogik "Wissensgesellschaft"
Wir leben in einer "Informations-" und "Wissensgesellschaft" – aber was bedeutet das konkret? Die multimediale Publikation erschließt die Folgen der neuen Medien für Politik, Wirtschaft und Alltag. |
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