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Informationen zur politischen Bildung (Heft 272)

Sudan-Widerstand gegen den Zwang zur Einheit


Albrecht Hofheinz
Inhalt

Einleitung

Ethnisch-religiöse Vielfalt

Nord-Süd-Polarisierung

Verfassungsstreit um Föderalismus und Islam

Bürgerkrieg um Partizipation

Hindernisse agrarischer Inwertsetzung

Frauen im Sudan

Einleitung
Sudan – das war Jahrhunderte lang gleichbedeutend mit unermesslichen Reichtümern, darunter vor allem Gold, aus den Tiefen Afrikas. Heute dagegen bestimmen Hunger und Krieg das Bild des Landes in den Medien. Im größten Staat Afrikas herrscht einer der mittlerweile längsten bewaffneten Konflikte der Gegenwart. Wiederholt schreckten Berichte von humanitären Katastrophen die Weltöffentlichkeit auf. Islamischer Fundamentalismus und Nachrichten über das Wiederaufleben der Sklaverei sorgen für weitere Negativschlagzeilen. Was steht hinter dem nicht enden wollenden Krieg im Südsudan? Häufig wird der Konflikt als Konfrontation arabischer Muslime und christlicher Afrikaner erklärt. Ethnisch-religiöse Gegensätze spielen sicher eine wichtige Rolle, aber sie sind eher Mittel zur Mobilisierung der Kriegsparteien als tatsächliche Ursache des Konfliktes.
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10. Februar 2012
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