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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24-25/2008)
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"Störfall Kind": Frauen in der Planungsfalle |

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Elisabeth Beck-Gernsheim
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Kinderhaben sei die natürlichste Sache der Welt - hieß es früher. Heute, nach fast einem halben Jahrhundert Geburtenrückgang, wissen wir: Dies ist nicht mehr so. Während Kinderhaben noch vor ein paar Jahrzehnten selbstverständlich zum Frauenleben dazu gehörte, ist es heute zur Option geworden, zu einem Gegenstand des Abwägens, Planens, Entscheidens. Aus dem Kinderhaben ist die Kinderfrage geworden.
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In diesem Zusammenhang spielen der Anspruch auf Gleichberechtigung, genauer: die Lücken und Defizite bei der Durchsetzung dieses Anspruchs eine wichtige Rolle. In der Kinderfrage spiegelt sich die "unfertige soziale Revolution" (Arlie Hochschild), ein gesellschaftlicher Umbruch, in dessen Verlauf sich die Leitbilder, Vorgaben, Normen des Frauenlebens teilweise umkehren. Dazu wird im Folgenden in bewusst exemplarischer Form, ein Blick auf die Geschichte der vergangenen 50 Jahre getan. |
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17. März 2010
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Spezial |
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Gender Mainstreaming
Ein integratives, gesamt- gesellschaftliches Konzept verbirgt sich hinter dem Begriff "Gender Mainstreaming". Der Ansatz befasst sich ausdrücklich mit den gesellschaftlichen Notwendigkeiten für Frauen und Männer und geht weit über das Konzept der Frauenförder- und Gleichstellungspolitik hinaus. |
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