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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24-25/2008)

"Störfall Kind": Frauen in der Planungsfalle


Elisabeth Beck-Gernsheim
Inhalt

Einleitung

Blick zurück: Es war einmal ... vor 50 Jahren

Auf dem Weg in die Gegenwart

Welche Zukunft?

Einleitung
Kinderhaben sei die natürlichste Sache der Welt - hieß es früher. Heute, nach fast einem halben Jahrhundert Geburtenrückgang, wissen wir: Dies ist nicht mehr so. Während Kinderhaben noch vor ein paar Jahrzehnten selbstverständlich zum Frauenleben dazu gehörte, ist es heute zur Option geworden, zu einem Gegenstand des Abwägens, Planens, Entscheidens. Aus dem Kinderhaben ist die Kinderfrage geworden.

Zur Person
Elisabeth Beck-Gernsheim
Dr. phil., Dr. rer. pol. habil., geb.1946; Professorin an der Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Soziologie, Kochstraße 4, 91054 Erlangen.
E-Mail: beck-gernsheim@rzmail.uni-erlangen.de

In diesem Zusammenhang spielen der Anspruch auf Gleichberechtigung, genauer: die Lücken und Defizite bei der Durchsetzung dieses Anspruchs eine wichtige Rolle. In der Kinderfrage spiegelt sich die "unfertige soziale Revolution" (Arlie Hochschild), ein gesellschaftlicher Umbruch, in dessen Verlauf sich die Leitbilder, Vorgaben, Normen des Frauenlebens teilweise umkehren. Dazu wird im Folgenden in bewusst exemplarischer Form, ein Blick auf die Geschichte der vergangenen 50 Jahre getan.
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10. Februar 2012
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Inhalt
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50 Jahre Gleichberechtigung
Editorial
50 Jahre Gleichberechtigung - eine Springprozession - Essay
50 Jahre Frauen in der Politik: späte Erfolge, aber nicht am Ziel
50 Jahre Geschlechter-
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Ein integratives, gesamt-
gesellschaftliches Konzept verbirgt sich hinter dem Begriff "Gender Mainstreaming". Der Ansatz befasst sich ausdrücklich mit den gesellschaftlichen Notwendigkeiten für Frauen und Männer und geht weit über das Konzept der Frauenförder- und Gleichstellungspolitik hinaus.
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