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Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Alte Großmacht mit neuen Ambitionen - Russland


Heinz Timmermann
Inhalt

Einleitung

Phasen der russischen Außenpolitik

Einfluss auf die Staaten der GUS

Beziehungen zu USA und NATO

Verhältnis zur EU

Strategische Annäherung an China

Fragen an die Zukunft

Einleitung
Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 standen die Beziehungen Russlands zum Westen auf beiden Seiten zunächst im Zeichen hochgespannter Partnerschaftsvisionen. Für den Westen war und ist Russland aufgrund seiner Größe, seiner geografischen Nähe und seiner Energieressourcen bedeutsam. Deshalb war er bestrebt, das Nutzenpotenzial des Landes freizusetzen und sein Schadenspotenzial einzudämmen. Zunächst ging er davon aus, dass sich Russland nach einer Phase erfolgreicher Systemtransformation und zügigen Strukturwandels in den Rahmen der liberal-demokratischen Länder, ihr Wertesystem und den euro-atlantischen Kontext einordnen werde.
Für Russland als europäische Großmacht mit globalen Ambitionen bildeten auf sicherheitspolitischem Feld die USA den zentralen Bezugspunkt, mit Blick auf die umfassende Modernisierung und die Neugestaltung Gesamteuropas eher die EU. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) als Zerfallsprodukt der Sowjetunion spielte keine herausgehobene Rolle. Das neue Russland hegte die Erwartung, dass der Westen ihm konstruktiv begegnen und es massiv unterstützen werde.
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10. Februar 2012
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Inhalt
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Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Editorial
Neue Herausforderungen
Armut und Reichtum in der Welt
Internationale Migration
Internationaler Terrorismus
Gefahr durch ABC-Waffen
Risiken und Chancen der Kommunikations-
technologie
Anspruch und Last internationaler Führung - die USA
Alte Großmacht mit neuen Ambitionen - Russland
Weltorganisation in der Krise - die UNO
Sicherheitspolitik ohne Waffen - OSZE und Europarat
Verteidigungsbündnis im Wandel - die NATO
Militärisches Instrument der EU - die ESVP
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In der internationalen Politik ist Russland vielfältig engagiert: In den Vereinten Nationen, der G8 und anderen Organisationen, aber auch im Kontakt mit der Europäischen Union, den Staaten des Kaukasus, des Baltikums oder der GUS.
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