Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 34-35/2006)

Kultur- oder "Kreativwirtschaft": Was ist das eigentlich?


Andreas Joh. Wiesand
Inhalt

Einleitung

Eine neue "kreative Klasse"?

"Kulturwirtschaft" oder "Creative Industries"?

Akademische und politische Hypotheken

Wer sind die "Kreativen"?

"Kulturwirtschaftsberichte" - Brücken zwischen Politik, Kultur und Ökonomie

Einige zentrale Ergebnisse der Berichte

Empfehlungen - nicht nur für die Schublade

Ein Vorschlag zur Diskussion: der "Kreativsektor"

"Kulturwirtschaft" oder "Creative Industries"?
Hätten wir es nur mit Richard Florida zu tun, könnten wir zur Tagesordnung übergehen. Doch so einfach ist es nicht: Inzwischen gibt es nämlich eine wahre Flut unterschiedlicher Konzepte und Begrifflichkeiten. Sie wurde vor etwa einem Jahrzehnt vor allem durch einen Schlüsselbegriff ausgelöst, der im Rahmen der Wahlkampfstrategie der britischen Labour Partei eine wichtige Rolle spielte und nach ihrer Regierungsübernahme in eine Studie mündete, das "Creative Industries Mapping Document".[8] Dieses Dokument inspirierte die Phantasie vieler weiterer Administratoren und Wissenschaftler und stellte bis dahin gebräuchliche Termini wie den der "Kulturwirtschaft" oder der "Kulturgüter" in Frage. Einige Stichworte zu Berichten, Konferenzen und kulturökonomischen Strategien aus den letzten Jahren seien angeführt:

  • "Kulturwirtschaft"/"Culture Industries" (z.B. fünf Berichte in NRW/Deutschland 1991 - 2006; Schweiz 2003; Frankreich 2006; EU 2006);
  • "Cultural Products and Services Industry" (z.B. Studie von Euclid für die EU 2003);
  • "Cultural Industries Cluster" (Barcelona/Spanien 2004);
  • "Kulturgüter"/"Cultural Goods" (traditionell UNESCO);
  • "Creative Industries" (z.B. Großbritannien 1998 - 2005; Österreich 2000 und 2006);
  • "Creative Capital" (Konferenz Amsterdam 2005; Dänemark 2006);
  • "Creative Class" (R. Florida 2002; Niederlande 2005);
  • "Copyright Industries" (z.B. USA 2000, Singapur 2004);
  • "Knowledge Economy" (z.B. Kanada 1997/2005; Finnland 2006);
  • "Experience Industry" (Schweden 2003);
  • "Kreativsektor"/"Creative Sector" (z.B. Konferenz UNESCO in Austin/Texas 2003; Europäische Kulturstiftung 2005).

    Nachdem sich hinter solchen Begriffen zum Teil sehr unterschiedliche Konzepte verbergen, überrascht es vielleicht, dass sich dennoch so etwas wie ein Konsens über die Kultur- oder Kreativwirtschaft daraus abzeichnet, über den noch zu reden ist.
  • Themen | Wissen | Veranstaltungen |
    Publikationen | Lernen |
    Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
    Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
    10. Februar 2012
    Druck-Version
    Artikel versenden
    PDF-Version
    Inhalt
    Bild vergrößern
    Kulturwirtschaft
    Editorial
    Kulturwirtschaft und Raumentwicklung Essay
    Kultur- oder "Kreativwirtschaft": Was ist das eigentlich?
    Daten und Fakten zur Kulturwirtschaft
    Kulturberufe und Kulturwirtschaft - Gegensatz oder Symbiose?
    Strukturwandel durch Kulturwirtschaft
    Lexikonsuche
    Suchwort:
    Lexika: