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Informationen zur politischen Bildung (Heft 261)

Kampf um die Republik 1919-1923


Reinhard Sturm
Inhalt

Einleitung

Versailler Vertrag

Finanzpolitik und Wirtschaftsentwicklung

Politische Polarisierung

Rechtsradikalismus

Aufstände und Putschversuche

Reparationsprobleme

Deutsch-russisches Abkommen

Ruhrbesetzung

Hyperinflation

Diktatur in Bayern

Kommunistische Umsturzversuche

Hitler-Putsch

Separatistenbewegungen

Ablösung Stresemanns

Einleitung
Noch vor der Verabschiedung der Verfassung hatte sich die Nationalversammlung mit dem Friedensvertrag zu befassen. Am 7. Mai 1919 erhielt die vom (parteilosen) Außenminister Ulrich Graf Brockdorff-Rantzau geleitete deutsche Delegation den Entwurf, den die seit dem 18. Januar in Paris tagende Konferenz der Siegermächte - ohne Beteiligung der Besiegten - erarbeitet hatte. Er war letztlich das Werk der "Großen Drei": des US-Präsidenten Woodrow Wilson, des britischen Premierministers Lloyd George und des französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau. "In der Nacht vom 7. zum 8. Mai und während des ganzen Tages studierten wir die Bedingungen. Unsere vollkommene Niedergeschlagenheit über die darin enthaltenen Zumutungen lässt sich überhaupt nicht schildern", heißt es in den Aufzeichnungen des Hamburger Bankiers Max Warburg, der der deutschen Delegation angehörte.
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09. Februar 2012
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