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Informationen zur politischen Bildung (Heft 261)
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Kampf um die Republik 1919-1923 |

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Reinhard Sturm
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| Seit Ende September 1923 verstärkten separatistische Bewegungen im preußischen Rheinland, in der bayerischen Pfalz und in Rheinhessen mit Unterstützung der französischen und belgischen Besatzungsmacht ihre Anstrengungen, diese Gebiete in selbstständige, eng mit Frankreich und Belgien zusammenarbeitende Territorien zu verwandeln. Sah Poincaré darin die Chance zur Schaffung eines unabhängigen rheinischen Staates und damit zur Abtrennung des Ruhrgebietes vom Deutschen Reich, so versprachen sich die Separatisten davon wirtschaftliche und politische Vorteile. Am 21. Oktober riefen sie eine "Rheinische Republik" aus, am 12. November eine "Autonome Pfalz". In Aachen, Koblenz, Bonn, Wiesbaden, Trier und Mainz stürmten sie die Rathäuser. Die Reichsregierung war machtlos, da sie in die entmilitarisierte Zone keine Truppen schicken durfte. Die separatistischen Bewegungen, denen sich auch kriminelle Elemente anschlossen, scheiterten jedoch innerhalb weniger Monate. Zum einen verstärkten sie durch anmaßendes Auftreten, Plünderungen und Misshandlungen den ohnehin vorhandenen erbitterten Widerstand der Bevölkerung; zum anderen musste das von der deutschen Wirtschafts- und Währungskrise in Mitleidenschaft gezogene, auf internationale Kredite angewiesene Frankreich Ende November 1923 der Vorbereitung einer Neuregelung der Reparationsfrage durch zwei Sachverständigenausschüsse zustimmen, die von englischen und amerikanischen Bankiers geleitet wurden. In diesem Zusammenhang lehnten Großbritannien und die USA eine Loslösung des Ruhrgebietes von Deutschland wegen der unabsehbaren internationalen wirtschaftlichen und politischen Risiken ab. Daher ließ der französische Ministerpräsident Poincaré im Februar 1924 die separatistischen Bewegungen fallen. |
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16. März 2010
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Dossier |
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Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 55 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte? |
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Dossier: Deutsche Demokratie |
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Weitere bpb-Angebote zum Thema Demokratie
Demokratie bedeutet Herrschaft, die vom Volk ausgeht und durch das Volk in seinem Interesse ausgeübt wird. Die Einflussnahme der Bürger auf die Politik hat jedoch viele Facetten. |
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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1918/19
1918/19 waren Jahre des Umbruchs. Aber der Übergang von der Monarchie zur Republik prägte sich nicht nachhaltig im kollektiven Gedächtnis der Deutschen ein. Der Weimarer Republik fehlten entschlossene Demokraten – und Vertrauen in die Demokratie. |
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